14 Festnahmen nach gescheitertem Anschlag auf Erdogan

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Regierungstreue Soldaten räumen die Panzer wieder weg. Foto: Sedat Suna

Istanbul (dpa) - Auch die türkischen Soldaten, die eigentlich Präsident Recep Tayyip Erdogan aus dem Verkehr ziehen sollten, sind gefasst worden. Die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, dass in den westtürkischen Küstenstädten Marmaris und Izmir 14 Soldaten festgenommen wurden.

Einige von sollen für den nicht näher beschriebenen "Anschlag" auf ein Hotel in Marmaris verantwortlich gewesen sein, in dem sich Erdogan bis Freitagabend im Urlaub befand. Nach seiner Ankunft in Istanbul hatte der Präsident von einem Bombenangriff auf das Hotel gesprochen, der aber erst nach seiner Abreise stattgefunden habe. Die nun gefassten Soldaten wurden umgehend dem Haftrichter vorgeführt, schrieb Anadolu.

Die Massenproteste in türkischen Großstädten gegen den Putschversuch gehen derweil weiter. In Istanbul, Ankara und vielen anderen Städten versammelten sich am Sonntagabend zehntausende Menschen auf den Straßen und zentralen Plätzen, um gegen den Umsturzversuch zu demonstrieren. Die Demonstranten folgten damit einem erneuten Aufruf Erdogans. Auf Twitter hatte dieser am Sonntagabend geschrieben: "Aufhören gilt nicht, Weggehen gilt nicht. Wir lassen die Plätze nicht leer."

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