AfD positioniert sich gegen radikalen Islam

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Der Bundesvorsitzende der AfD, Bernd Lucke. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Regensburg (dpa) - Die rechtskonservative Alternative für Deutschland (AfD) setzt sich für mehr Härte im Umgang mit Islamisten ein.

"Die AfD ist nicht bereit, länger zu tolerieren, wie in Deutschland in Teilen der islamischen Gesellschaft das Grundgesetz und das Rechtssystem missachtet wird", erklärte die Parteispitze zum Ende einer zweitägigen Vorstandsklausur in Regensburg. Die Partei bekannte sich zum Recht auf Asyl, forderte aber angesichts der steigenden Zahl von Asylbewerbern eine neue europäische Asylpolitik.

In Abgrenzung zu Entscheidungen der schwarz-roten Bundesregierung zum Elterngeld erklärte der Vorstand nach Angaben eines Sprechers, es sei wichtig, "dass sich Eltern ohne gravierende finanzielle Nachteile für die traditionelle Familie entscheiden können".

Nach "Spiegel"-Informationen tritt der Europaparlamentarier und AfD-Chef Bernd Lucke am Mittwoch in Brüssel als Redner auf einer Veranstaltung zum Thema "25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs" auf - als Gast des Anti-Europäers Nigel Farage. Im Europawahlkampf hatte Lucke noch auf Distanz zu dem Briten geachtet, dessen Partei Ukip eine Auflösung der Europäischen Union (EU) fordert. So rügte Lucke vor der Europawahl laut "Spiegel" den nordrhein-westfälischen AfD-Landesvorsitzenden Marcus Pretzell, weil dieser einen Auftritt Farages bei der AfD-Jugend in Köln unterstützt hatte.

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