Afghanistan: Viele Tote bei  Selbstmordanschlag

Kabul - Ein Selbstmordattentäter hat sich vor einer Moschee im Norden Afghanistans in die Luft gesprengt und dabei viele Menschen getötet.

Mindestens 35 Menschen starben bei dem Anschlag, mindestens 70 weitere seien verletzt worden, teilten Behörden und Krankenhausmitarbeiter mit. Der Anschlag ereignete sich in der Stadt Majmana in der Provinz Farjab. Dort hatte sich eine große Menge vor einer Moschee zusammengefunden, um den Beginn des Opferfestes zu feiern, sagte ein Sprecher des Gouverneurs.

Zum Zeitpunkt des Anschlags hätten sich der Gouverneur sowie der Polizeichef im Inneren der Moschee aufgehalten. Sie seien nicht verletzt worden, sagte der Sprecher weiter. Allerdings seien auch Soldaten und Polizisten unter den Opfern. „Es war ein Massaker. Überall waren Blut und tote Körper“, sagte der Arzt Khaled, der sich während des Attentats zufällig in der Moschee aufhielt.

Anlässlich des Festes hatte Präsident Hamid Karsai die Aufständischen der Taliban aufgefordert: „Stoppt die Zerstörung unserer Moscheen, Krankenhäuser und Schulen.“

dapd

Rubriklistenbild: © ap

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