23 Tote Extremisten

Afghanistan: Zehntausende fliehen vor Offensive

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Islamabad - Rund 10.000 Zivilisten befinden sich derzeit auf der Flucht vor der Militäroffensive im pakistanischen Grenzgebiet. Die Katastrophenschutzbehörde rechnet mit weit mehr.

Bei der Militäroffensive gegen islamistische Terroristen im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan fliehen Zehntausende Zivilisten vor den Kämpfen. Der Leiter der Hilfsmaßnahmen bei der Katastrophenschutzbehörde, Arshad Khan, sagte am Donnerstag, binnen zwei Tagen seien mehr als 30 000 Zivilisten aus Nord-Waziristan in die Nachbarprovinz Khyber-Pakhtunkhwa geflohen.

„Wir erwarten Tausende mehr in den kommenden Tagen.“ Die Behörden bereiteten sich auf Hilfsmaßnahmen und Notunterkünfte für rund eine halbe Million Menschen vor.

Die pakistanische Armee geht in Nord-Waziristan weiter gegen Terroristen vor. Das Militär teilte am Donnerstag mit, bei einem Angriff mit Kampfhubschraubern seien östlich des Ortes Miranshah 15 Extremisten getötet worden. Acht Usbeken seien in der Umgebung Miranshahs getötet worden, als sie Sprengsätze an einer Straße verstecken wollten. Die Evakuierung von Miranshah - dem wichtigsten Ort Nord-Waziristans - und Ghulam Khan habe begonnen. Seit Beginn der Offensive am Sonntag wurden nach Angaben der Armee mehr als 200 Extremisten und mindestens acht Soldaten getötet.

dpa

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