Terrorkommando gehindert

Bericht: Al-Kaida plante Anschläge in Europa

Berlin - Ein vierköpfiges Terrorkommando der "Al-Kaida" ist nach einem Zeitungsbericht im Sommer 2012 an Anschlägen in Europa gehindert worden.

Die vier Tunesier seien bereits bei ihrer Anreise im iranisch-türkischen Grenzgebiet festgenommen worden, berichtet die Zeitung "Die Welt" am Montag unter Berufung auf westliche Sicherheitskreise. Sie seien nach Tunesien abgeschoben und dort freigelassen worden.

Die vier Islamisten wurden der „Welt“ zufolge im pakistanischen Stammesgebiet Waziristan für Anschläge in mehreren europäischen Ländern ausgebildet. Sie hätten teilweise in Europa gelebt und mehrere Sprachen beherrscht. Die Anschlagspläne stammten von dem Al-Kaida-Kommandeur Abu Ubaida al-Makdisi, der im April bei einem US-Drohnenangriff in Nord-Waziristan getötet worden sei. Der in Saudi-Arabien aufgewachsene Palästinenser habe Islamisten in Verschlüsselungstechnik unterwiesen.

dpa

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Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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