Arnold hat nichts gegen Joints

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Arnold Schwarzenegger (63), Noch-Gouverneur von Kalifornien, hat nichts gegen Joints.

San Francisco - Arnold Schwarzenegger (63) stößt sich nicht daran, wenn Kalifornier Marihuana rauchen. “Es kümmert doch niemanden, ob man einen Joint raucht oder nicht.“

Das sagte der scheidende kalifornische Gouverneur am Montagabend (Ortszeit) in der “Tonight Show“ mit Jay Leno. Schwarzenegger, der im Januar sein Amt abgibt, hatte kürzlich ein Gesetz verabschiedet, wonach der Besitz kleiner Mengen Marihuana nicht mehr als Ordnungswidrigkeit bestraft wird. Jetzt ist es nur noch ein Knöllchen in Höhe von 100 Dollar, etwa wie ein Ticket für zu schnelles Fahren.

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Der Republikaner hatte sich zuvor aber gegen die Legalisierung von Marihuana ausgesprochen. Dies war in einem Referendum, das in der vergangenen Woche in dem Westküstenstaat zur Wahl stand, von den Bürgern mehrheitlich abgelehnt worden. Der Vorschlag sei nicht gut durchdacht gewesen und sei zu weit gegangen, erklärte Schwarzenegger in der Talkshow. Der Volksentscheid “Proposition 19“ sah vor, dass Bürger über 21 Jahren die Droge zum Genuss konsumieren und in kleinen Mengen anbauen dürften.

Nach US-Bundesgesetzen ist Marihuana eine illegale Droge. Ein Dutzend Bundesstaaten, darunter Kalifornien, Oregon, Alaska und Hawaii, machen allerdings für medizinische Zwecke eine Ausnahme.

dpa

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