Athen: Oppositionsführer besteht auf Neuwahlen

+
Der griechische Oppositionsführer Antonis Samaras

Athen - Der griechische Oppositionsführer Antonis Samaras lehnt die Bildung einer Übergangsregierung gemeinsam mit den Sozialisten ab.

Das griechische Parlament hatte Ministerpräsident Giorgos Papandreou in der Nacht das Vertrauen ausgesprochen. Doch der Vorsitzende der konservativen Partei Neue Demokratie erklärte am Samstag in Athen, er bleibe bei seiner Forderung nach Neuwahlen. Zuvor hatte die sozialistische Regierung ihn aufgefordert, sich einer viermonaten Übergangsregierung anzuschließen, die sicherstellen soll, dass die Hilfszahlungen weiter fließen.

EFSM, EFSF oder ESM: Das bedeuten die Kürzel der Finanzkrise

EFSM, EFSF oder ESM: Das bedeuten die Kürzel der Finanzkrise

Samaras bezeichnete den Regierungschef Giorgos Papandreou als “gefährlich für das Land“. Er äußerte sich nicht dazu, ob er zu Verhandlungen mit der Regierung bereit ist. Staatspräsident Karolos Papoulias bestellte darauf Samaras zu sich. Dies teilte die griechische Staatspräsidentschaft am Samstagabend mit. Papoulias wird versuchen, die Kluft zwischen den beiden großen Parteien des Landes zu überbrücken.

dpa/dapd

Auch interessant

Meistgelesen

NSU-Prozess: Plädoyer stockt - das ist der Grund
NSU-Prozess: Plädoyer stockt - das ist der Grund
Bundesfinanzminister Schäuble vergleicht die Türkei mit der DDR
Bundesfinanzminister Schäuble vergleicht die Türkei mit der DDR
Trump drängt Senat zu Abstimmung über „Obamacare“
Trump drängt Senat zu Abstimmung über „Obamacare“
Maas: Deutschland braucht mehr Staatsanwälte und Richter
Maas: Deutschland braucht mehr Staatsanwälte und Richter

Kommentare