Atom-Endlager: Druck aus Brüssel

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Die Frage nach der Endlagerung des hochgiftigen Atommülls ist seit Jahren ungelöst.

Brüssel - In der seit Jahren umstrittenen Endlagerfrage für Atommüll gerät Deutschland in Zeitnot. Wie alle anderen EU-Länder müssen auch hierzulande bis 2015 konkrete Pläne zur Lagerung vorliegen.

Die EU-Länder müssen der Kommission bis 2015 konkrete Pläne vorlegen, wie sie ihren Atommüll entsorgen wollen. Eine entsprechende Richtlinie segnete am Dienstag der Rat ab, wie die Kommission in Brüssel mitteilte.

Demnach müssen die Mitgliedsstaaten bis 2015 konkrete Zeitpläne zum Endlagerbau vorlegen. Diese nationalen Programme kann die Kommission nach eigenen Angaben prüfen und Änderungen verlangen.

Künftig sind dann auch die von der Internationalen Atomenergiebehörde entwickelten Sicherheitsstandards rechtsverbindlich. Gegen den Willen von Kommission und Parlament setzten die Länder aber durch, dass die Ausfuhr von Atomabfällen in Drittländer unter Auflagen prinzipiell erlaubt bleibt.

dapd

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