Ausschluss aus Euro-Zone kein Tabu mehr

München - Die CSU will in der sich zuspitzenden Verschuldungskrise auch den Ausstieg von Staaten aus der Euro-Zone nicht mehr ausschließen. Überschuldete Staaten müssten damit rechnen, die Währungsunion verlassen zu müssen.

So heißt es in einem Papier, das die Parteispitze am Montag in München beschließen will und der Nachrichtenagentur dpa am Samstag vorlag. Darin pocht die CSU auf die Einhaltung der Stabilitätskriterien, lehnt eine Vergemeinschaftung der Schulden durch sogenannte Euro-Bonds strikt ab und fordert die konsequente Durchsetzung der Schuldenbremse in allen Euro-Ländern.

Die Leitlinien sollen nach dem Beschluss durch den Parteivorstand anschließend auf dem CSU-Parteitag am 7. und 8. Oktober in Nürnberg beraten werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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