Australien will Ureinwohner in der Verfassung anerkennen

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Aborigines-Kinder in Hermannsburg, westlich von Alice Springs. Die Ureinwohner Australiens werden nun in die Verfassung aufgenommen. Foto: Tara Ravens

Sydney (dpa) - Die Jahrtausende vor den weißen Siedlern in Australien ansässigen Ureinwohner sollen erstmals in der Verfassung anerkannt werden. Die Regierung nahm dazu Konsultationen mit Ureinwohner-Verbänden auf.

Dazu gehören die Aborigines, die seit mehr als 60 000 Jahren in Australien leben, und die Einwohner der Torres-Straits-Inseln. Premierminister Tony Abbott versprach ein Referendum zu der Verfassungsänderung, vermutlich nach 2016.

Unklar ist noch, ob die Ureinwohner nur als erste Bewohner anerkannt werden, oder ob auch indigene Rechte in die Verfassung sollen. Aborigines prangern seit langem Diskriminierung und Benachteiligung an. Rund 670 000 Australier identifizieren sich als Aborigines und Torres-Straits-Insulaner, drei Prozent der Bevölkerung.

Stellungnahme Abbott

Netzwerk für Anerkennung

Schätzung Aborigine-Bevölkerung

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