Bär: Union braucht konservatives Profil

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Dorothee Bär fehlt ein klares konservatives Profil der Union

Berlin - Die CSU-Politikerin Dorothee Bär hat angesichts der Debatte über die Gefahr einer neuen Partei am rechten Rand ein klares konservatives Profil der Union gefordert.

“Ich sehe uns schon in der Verantwortung“, sagte die stellvertretende CSU-Generalsekretärin am Freitag in Berlin. “Franz Josef Strauß hat richtig gesagt: Rechts von der Union darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben.“ Die CSU-Bundestagsabgeordnete fügte hinzu: “Ich würde es aktuell nicht überbewerten, aber es ist eine Daueraufgabe.“

Sie verwies auf Erfahrungen der Sozialdemokraten. “Die SPD hat es nicht hingekriegt zu verhindern, dass sich links von ihr die Linke etabliert.“ Die Präsidien von CDU und CSU kommen am Sonntag und Montag zu einer gemeinsamen Klausur zusammen.

Innerparteiliche Diskussion um Rechts-Partei

In der CDU war auch wegen des Rückzugs von Roland Koch eine Debatte über die Ausrichtung der Partei aufgeflammt. Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel hatte den Vorwurf zurückgewiesen, dass die Partei ihre konservativen Wurzeln vernachlässige. Sie befürchtet nicht, dass sich rechts von der Union eine neue Partei etablieren könnte. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) warnt dagegen vor einer Neugründung.

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