“Er hat zweimal geschossen“

Bewaffneter zwingt Flugzeug zur Notlandung - dann erschießen ihn Spezialkräfte

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Einsatz am Flughafen: Spezialkräfte befreiten 148 Menschen an Bord dieses Fliegers aus den Händen eines bewaffneten Mannes.

Ein bewaffneter Mann hat eine Passagiermaschine auf dem Weg nach Dubai zur Notlandung gezwungen. Spezialkräfte stürmen die Maschine.

Update 21.28 Uhr: Spezialkräfte haben die Passagiermaschine in Bangladesch gestürmt und einen mutmaßlichen Flugzeug-Entführer erschossen. Der Verdächtige habe eine Pistole bei sich gehabt, sagte ein Armeesprecher. Die 134 Passagiere an Bord und 14 Besatzungsmitglieder blieben unverletzt.

Der 25 oder 26 Jahre alte Mann aus Bangladesch hatte offenbar versucht, das Flugzeug der nationalen Fluggesellschaft Biman nach dem Start in der Hauptstadt Dhaka in seine Gewalt zu bringen. "Nur zehn Minuten nach dem Start hat er zwei Mal geschossen", erzählte ein Passagier später Journalisten. Das Flugzeug auf dem Weg nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten war dann auf dem Airport der Hafenstadt Chittagong im Südosten des Landes notgelandet.

Mann wollte offenbar Regierungschef von Bangladesch sprechen

Nach Angaben der Sicherheitskräfte, die Kontakt zu ihm aufnehmen konnten, wollte der Mann mit dem Regierungschef von Bangladesch sprechen. Während der Verhandlungen wurde dann der Einsatz der Spezialkräfte vorbereitet. Die Aktion dauerte weniger als zehn Minuten. "Unser Kommando forderte den Entführer auf, aufzugeben, aber er weigerte sich und wurde aggressiv und wurde erschossen", sagte Armeesprecher Motiur Rahman. "Wir fanden eine Pistole bei ihm, sonst nichts." Zuvor hatte es geheißen, der Mann sei möglicherweise geistig verwirrt und behaupte, er habe eine Bombe.

Der Flughafen wurde von der Armee und Elitepolizisten abgeriegelt. Das Flugzeug wurde nach dem Einsatz durchsucht und dann für den Weiterflug freigegeben.

Erstmeldung vom 24. Februar, 15.31 Uhr

Chittagong - Ein offenbar geistig verwirrter Mann hat eine Passagiermaschine in Bangladesch am Sonntag zur Notlandung gezwungen. Wie der Leiter der zivilen Luftfahrtbehörde, Nayeem Hasan, mitteilte, sind alle rund 150 Insassen der Maschine der nationalen Fluggesellschaft Biman in Sicherheit.

Das Flugzeug war in der Hauptstadt Dhaka in Richtung Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet und musste dann auf dem Airport der Hafenstadt Chittagong notlanden.

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Passagier droht mit Bombe

Der genaue Hergang der Geschehnisse an Bord blieb zunächst unklar. "Wir denken, es handelt sich um einen geistig Verwirrten. Er sagt, er habe eine Bombe, aber darüber haben wir keine Gewissheit", sagte Hasan.

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afp

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