Bayerns Justizministerin für Frauenquote

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Bayerns Justizministerin Beate Merk.

München - Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) hat sich für eine gesetzlich verankerte Frauenquote in den Führungsgremien der Wirtschaft ausgesprochen.

Wie das Nachrichtenmagazin “Focus“ berichtet, will Merk sich kommende Woche in der Justizministerkonferenz für die gesetzliche Quote stark machen. Eine Sprecherin der Ministerin bestätigte die Pläne auf Anfrage.

Ein höherer Frauenanteil sei für Deutschland aus ökonomischen Gründen wichtig. Studien belegten, dass Unternehmen mit Frauen im Spitzenmanagement erfolgreicher seien. “Mehr Frauen in Führungspositionen bedeuten mehr Wirtschaftswachstum und einen Beitrag zur Überwindung der Finanzkrise“, sagte Merk dem “Focus“. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hatte eine gesetzliche Vorgabe vor wenigen Tagen ins Gespräch gebracht.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) lehnt sie zum jetzigen Zeitpunkt ab und setzt auf eine freiwillige Quote in den Firmen. Grundsätzlich sei eine rechtlich vorgeschriebene Quote aber möglich, sagte sie vergangene Woche. Es sei ein Gebot der Vernunft, Frauen stärker in Führungspositionen wirken zu lassen.

dpa

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