Zwei Flüge betroffen

Mysteriöser Bombenalarm am Brüsseler Flughafen

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Brüssels Flughafen nach den Anschlägen im März 2016.

Brüssel - Wieder ein Anschlag auf den Flughafen? In Brüssel scheint am Mittwoch ein neues Horrorszenario zu drohen. Doch nach kurzer kommt die Entwarnung Nun wird nach dem Auslöser eines Bombenalarms gesucht.

Am Brüsseler Flughafen hat am Mittwochabend ein mysteriöser Bombenalarm kurzzeitig für Aufregung gesorgt. Die Staatsanwaltschaft bestätigte zunächst, dass es eine Bedrohungslage gebe. Wenig später wurde allerdings wieder Entwarnung gegeben. Es gebe derzeit keine konkrete Gefährdung, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.

Zum Hintergrund des Bombenalarm machten die belgischen Behörden zunächst keine Angaben. Eine Sprecherin der skandinavischen Fluglinie SAS sagte allerdings der Deutschen Presse-Agentur, dass die Brüsseler Flughafenaufsicht offensichtlich eine Drohung gegen ankommende Flüge erhalten habe. Diese sei dann an Airlines weitergegeben worden.

Nach Angaben der Sprecherin waren zu dem Zeitpunkt zwei SAS-Flugzeuge nach Brüssel unterwegs. Beide konnten sicher in der belgischen Hauptstadt landen. Von wem die Drohung kam, blieb unklar.

In Belgien rief der Bombenalarm böse Erinnerungen wach. Am 22. März hatten Selbstmordattentäter bei Anschlägen am Brüsseler Flughafen sowie in einer Metrostation in der Innenstadt 32 Menschen mit in den Tod gerissen.

Im Land gilt derzeit die zweithöchste Terror-Alarmstufe. Das bedeutet, dass die Behörden die terroristische Bedrohung als „ernst, möglich und wahrscheinlich“ einschätzen.

Explosionen in Brüssel: Eine Stadt steht unter Schock

dpa

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