Verkohlte Überreste der Zwickauer Zelle

Brandermittler zeigt Fotos aus NSU-Wohnung

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Beate Zschäppe am Mittwoch vor Gericht in München. Sie soll die Wohnung der Zwickauer Zelle in Brand gesteckt haben.

München - Bilder aus der Ruine des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ - im NSU-Prozess hat das Oberlandesgericht München am Mittwoch einen Brandermittler der Polizei vernommen.

Der Beamte zeigte Fotos aus der zerstörten Zwickauer Wohnung der mutmaßlichen Neonazi-Terroristen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Zschäpe soll die Wohnung nach dem Tod der beiden anderen angezündet haben. Der Beamte, der schon im Juni ein erstes Mal vernommen worden war, zeigte mehrere hundert Bilder der verkohlten Überreste des Domizils in der Zwickauer Frühlingsstraße. In den Trümmern fanden die Ermittler unter anderem mehrere Waffen sowie Computer und Festplatten.

Bilder zeigten auch eine Bombenattrappe: Einen gelben, mit Packband umwickelten Karton, an dem Drähte und eine Batterie angebracht waren. Am Nachmittag hörte das Gericht einen BKA-Beamten als Zeugen, der den Angeklagten Holger G. vernommen hatte.

dpa

Der NSU-Prozess: Zentrale Fragen rund um das Verfahren

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