Buback kritisiert weitere Sperrung der Akten

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Michael Buback, Sohn des 1977 von der RAF ermordeten Generalbundesanwaltes Siegfried Buback bei einer TV-Diskussion.

Köln - Der Sohn des 1977 von der RAF ermordeten Generalbundesanwaltes Siegfried Buback hat die Entscheidung des Innenministeriums kritisiert, die Verfassungsschutz-Akten zu dem Mordfall nicht freizugeben.

“Es ist bedrückend und auch verwunderlich, dass die Akten gesperrt bleiben, weil es sich um Akten handelt, die der Bundesanwaltschaft schon vor 27 Jahren vollständig übergeben worden sind“, sagte Michael Buback dem “Kölner Stadt-Anzeiger“.

Andererseits erwarte er von den Unterlagen “keine Informationen über das Tatgeschehen“. Sie könnten allerdings Aufschluss geben über “die Art der Zusammenarbeit Verena Beckers mit dem Verfassungsschutz und deren Dauer“, sagte Buback. Nach Informationen der Zeitung gehen Sicherheitsexperten davon aus, dass die Akten nicht freigegeben werden, weil sich aus deren Veröffentlichung Risiken für Beckers Leben oder das anderer ehemaliger RAF-Mitglieder ergeben könnten. Nur so sei die fortgesetzte Sperrung überhaupt zu erklären, zitiert die Zeitung die Kreise.

AP

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