Bufdi: Sozialverbände sollen aktiv werben

Berlin - Das Bundesfamilienministerium ruft die Sozialverbände auf, aktiv für den nur schleppend angelaufenen neuen Bundesfreiwilligendienst zu werben.

Der parlamentarische Staatssekretär Hermann Kues sagte am Samstag im Südwestrundfunk, dass sich bisher nur wenige Freiwillige gemeldet hätten, liege auch an der Organisation der Verbände, die lange genug über die Details zum Bundesfreiwilligendienst Bescheid wüssten. “Die, die nur jammern und nicht anpacken, werden im Nachteil sein.“ Träger und Einrichtungen müssten auch selbst junge Menschen mobilisieren und um sie werben, sagte der CDU-Politiker. Mit über 3.000 Ehrenamtlichen hat der Bundesfreiwilligendienst, der den Zivildienst nach dem Ende der Wehrpflicht ablöst, am 1. Juli begonnen. 2012 sollen es nach den offiziellen Planungen bereits 35.000 sein. Mehrere Wohlfahrtsverbände hatten von unzureichenden Bewerberzahlen gesprochen und die Sorge geäußert, dass sie ihre Stellen für ehrenamtliche Helfer nicht besetzen könnten.

dpa

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