Bundesamt will Kosovo-Asylanträge schneller bearbeiten

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Flüchtlinge aus dem Kosovo auf dem Weg in eine Notunterkunft in einer Turnhalle in Bayern. Foto: Diether Endlicher/Archiv

Berlin (dpa) - Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge will ab sofort alle Entscheider in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen auf Asylanträge von Kosovaren konzentrieren.

Auf diese Weise soll über alle Anträge innerhalb von 14 Tagen nach Eingang entschieden werden. "Wir werden dadurch das klare Zeichen an die Menschen im Kosovo senden, dass ein Antrag auf Asyl keine Aussicht auf Erfolg in Deutschland hat, und dass sie den Versprechungen der Schlepper nicht vertrauen dürfen", sagte der Präsident der Behörde, Manfred Schmidt, der "Rheinischen Post". Er forderte zugleich schnellere Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber: "Die Rückführung müsste konsequenter gehandhabt werden."

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