Bundesanwaltschaft: Keine Indizien für Anschlagspläne des Iran

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Eine Iranerin geht im November 2009 in Teheran auf dem Weg zu einer Demonstration anlässlich des 30. Jahrestages der Geiselnahme von US-Diplomaten an einem Wandbild vorbei, das eine Pistole in den amerikanischen Nationalfarben zeigt.

Karlsruhe - Die Ermittlungen wegen angeblicher Anschlagspläne des Iran auf US-Einrichtungen in Deutschland haben keine Indizien für konkrete Planungen erbracht.

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Das sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe. Generalbundesanwalt Harald Range hatte am Vormittag auf einer Pressekonferenz einen Medienbericht bestätigt, wonach der Verdacht bestehe, dass der Iran im Fall eines US-Angriffs Anschläge gegen Einrichtungen der US-Streitkräfte in Deutschland plane.

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Die Bundesanwaltschaft führe ein Ermittlungsverfahren gegen einen Beschuldigten wegen des “Verdachts der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken“, sagte der Behördensprecher. Bei dem Beschuldigten habe eine Durchsuchung stattgefunden - dabei sei jedoch nichts gefunden worden, was den Anfangsverdacht hätte erhärten können. Auch wurde kein Haftbefehl erlassen. Auch der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, hatte bereits am Vormittag betont, es bestehe keine unmittelbare Gefahr.

dpa

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