Schröder: Länder fahren Kita-Ausbau vor die Wand

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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat kein Verständnis dafür, dass vorgesehene Fördermittel des Bundes für den Kita-Ausbau nicht abgerufen werden.

Berlin - Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat einigen Landesregierungen vorgeworfen, den Ausbau von Kita-Plätzen aus Parteitaktik zu torpedieren.

Manche wollten das Projekt offenbar „vor die Wand fahren lassen“, sagte die CDU-Politikerin der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch). Sie habe „null Verständnis“ dafür, dass die zusätzlichen 580 Millionen Euro des Bundes dafür nicht abgerufen würden. „Jeder Landesminister mit Verstand müsste da Tempo machen und jeden zusätzlichen Euro für neue Kita-Plätze lieber heute als morgen annehmen.“ Die Länder sind mit den Bedingungen des Bundes für den Zuschuss nicht einverstanden. Um den Rechtsanspruch auf Betreuung in einer Kindertagesstätte gewährleisten zu können, fehlen noch 160 000 Plätze.

dpa

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