Bundespräsident: SPD und Grüne nominieren Gauck

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Der frühere DDR-Bürgerrechtler und Ex-Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, Joachim Gauck (70), soll im Reichstag gegen Christian Wulff antreten.

Berlin - SPD und Grüne wollen mit Joachim Gauck (70) als Bundespräsidenten-Kandidaten in die Bundesversammlung am 30. Juni ziehen

Der frühere DDR-Bürgerrechtler (70) und Ex-Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, soll im Reichstag gegen Christian Wulff antreten.

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Das sagte SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier am Donnerstag in Berlin. Es sei “unglaublich“, dass die Regierungsmehrheit keinen überparteilichen Kandidaten angeboten habe und ihm auf diese Weise eine breite, überparteiliche Mehrheit gesichert habe. In der gegenwärtigen Krise sei dies ein “Fehler“ und “schlechter Stil“.

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Die Präsentation von Christian Wulff als Kandidat offenbare “eine Niederlage“ für Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich mit ihrer Favoritin Ursula von der Leyen (alle CDU) nicht habe durchsetzen können. Sie habe sich dem Druck aus der eigenen Partei beugen müssen. Offenbar sei Wulff für den konservativen Flügel der CDU akzeptabler als von der Leyen. Am (morgigen) Freitag wollen SPD und Grüne Joachim Gauck in einer Pressekonferenz vorstellen.

apn

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