Bundespresseball: Tanzen trotz Terrordrohung

Christian Wulff Bundespresseball
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Im Mittelpunkt des Bundespresseballs: Bundespräsident Christian Wulff mit seiner Frau Bettina

Berlin - Party trotz Terrordrohung: Während rund um den Bundespresseball massive Sicherheitsvorkehrungen herrschten, zeigten sich die rund 2.500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien in bester Laune.

Mit einem Walzer hat Bundespräsident Christian Wulff am Freitagabend den 59. Bundespresseball in Berlin eröffnet. Zum ersten Tanz führte er die Frau des Vorsitzenden der Bundespressekonferenz, Ursula Gößling, auf das Parkett. Zu den Gästen des Balls, der in diesem Jahr unter dem Motto “Motivationen“ stand, zählten unter anderem die Minister Philipp Rösler, Rainer Brüderle, Dirk Niebel (alle FDP) sowie Peter Ramsauer (CSU) und Kristina Schröder (CDU).

Bilder vom Bundespresseball in Berlin

Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror

Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Begleitet von starken Sicherheitsvorkehrungen ist der Bundespresseball in Berlin am Freitagabend von Bundespräsident Christian Wulff eröffnet worden. Die Straße vor dem Hotel war von der Polizei zum Teil abgesperrt. Wegen der Terrorwarnungen hatten Polizisten mit Spürhunden tagsüber den Ballsaal und den Flanierbereich untersucht. © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Bundeswirtschaftsminister Rainer Bruederle (FDP) und seine Frau Angelika © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Bundespraesident Christian Wulff und seine Frau Bettina © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Bundespraesident Christian Wulff und seine Frau Bettina © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Der Vorsitzende der Bundespressekonferenz, Werner Goessling, und Bettina Wulff © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Journalist Ulrich Wickert und seine Frau Julia Jaeckel-Wickert © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Bundesgesundheitsminister Philipp Roesler (FDP) und seine Frau Wiebke © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Regierungssprecher Steffen Seibert und Ehefrau Sophia Gundelach © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Renate Künast, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) und Ehefrau Andrea © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Claudia Roth, Bundesvorsitzende der Grünen © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und seine Frau Susanne © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Bundesfamilienministerin Kristina Schroeder (CDU) und Ehemann Ole © dapd
Bundespresseball: Tanzen gegen den Terror
Cem Oezdemir, der Bundesvorsitzende der Grünen, und seine Frau.Pia Maria Castro © dapd

Dagegen glänzte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wie in den Vorjahren durch Abwesenheit. Die Frau des Präsidenten, Bettina Wulff, tanzte den Eröffnungswalzer mit dem Vorsitzenden der Bundespressekonferenz, Werner Gößling.

Party trotz Terrorwarnungen

Trotz hoher Terrorwarnstufe und starken Sicherheitsvorkehrungen zeigten sich die rund 2.500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien im Hotel Intercontinental in bester Feierlaune. Sie ließen sich auch nicht von der starken Präsenz von Sicherheitspersonal und Polizisten irritieren. Der Ball stieg zum zwölften Mal in der Hauptstadt.

Merkel zeigte sich erneut als Ballmuffel. Seitdem sie in der Politik sei, habe sie noch nicht einmal den Bundespresseball besucht: “Es gibt auch andere kulturelle Höhepunkte“, hatte sie einmal ihre Absage begründet. So war es wenig verwunderlich, dass das tagsüber aufgekommene Gerücht, sie werde zusammen mit ihrem Gast, dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin, vorbeischauen, umgehend dementiert wurde.

Auch die SPD-Spitze war nicht in Partylaune: Weder Parteichef Sigmar Gabriel noch der Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier ließen sich blicken. Wie schon in den vergangenen Jahren fehlte auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD). Die Grünen dagegen feierten nahezu geschlossen die hervorragenden Umfragewerte: Gekommen waren die Vorsitzenden Claudia Roth und Cem Özdemir sowie Fraktionschefin Renate Künast.

Ich+Ich als musikalischer Top-Act

Für den Glamour-Faktor sollten auch die Designerinnen Jette Joop und Nanna Kuckuck sowie die Moderatoren Jörg Pilawa, Markus Lanz und Cherno Jobatey sorgen.

Musikalischer Höhepunkt sollte ein Auftritt der Band Ich+Ich werden. Der vom Verein der Hauptstadtjournalisten organisierte Ball zählt zu den Höhepunkten der Ballsaison. Die Eintrittskarten zum Preis zwischen 350 und 590 Euro waren seit Anfang Oktober ausverkauft.

dapd

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