Grüne enttäuschen

Hochrechnung: Union vor absoluter Mehrheit

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Die CDU jubelt über die Werte der Unionsparteien.

Berlin - Mit Spannung ist die erste Prognose für die Bundestagswahl 2013 erwartet worden. Die Ergebnisse sind überraschend. Die Union gewinnt deutlich dazu. Mehrheiten gibt es noch keine.

Die Union mit Kanzlerin Angela Merkel kann nach Hochrechnungen von ARD und ZDF auf die absolute Mehrheit der Mandate hoffen. CDU/CSU kommen nach Angaben der ARD auf 302 und des ZDF auf 304 Mandate - und damit auf eine knappe eigene Mehrheit. Die Ergebnisse könnten sich aber im weiteren Verlauf der Auszählung noch ändern.

Die Bundestagswahl 2013 im Live-Ticker finden Sie hier

Jubel und Entsetzen: Die Bundestagswahl 2013

Jubel und Entsetzen: Die Bundestagswahl 2013

Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. Herausforderer Peer Steinbrück gratuliert vor der Berliner Runde. © AFP
Am Sonntag, den 22. September, wählte Deutschland den neuen Bundestag. Die Wahlbeteiligung war höher als 2009. © dpa
CDU-Anhänger jubeln in der Parteizentrale in Berlin nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen © dpa
CDU-Anhänger jubeln in der Parteizentrale in Berlin © dpa
CDU-Anhänger jubeln in der Parteizentrale in Berlin © dpa
Gäste in der CDU-Geschäftsstelle in Düsseldorf © dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Parteizentrale in Berlin © dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Parteizentrale in Berlin © dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Parteizentrale in Berlin © dpa
In der Parteizentrale der SPD warteten die Anhänger auf die ersten Hochrechnungen © dpa
In der Parteizentrale der SPD warteten die Anhänger auf die ersten Hochrechnungen © dpa
SPD-Anhänger reagieren auf die ersten Hochrechnungen der Bundestagswahl 2013 © dpa
SPD-Anhänger reagieren auf die ersten Hochrechnungen der Bundestagswahl 2013 © dpa
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in der Parteizentrale in Berlin © dpa
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in der Parteizentrale in Berlin © dpa
Anhänger von Bündnis 90/Die Grünen in der Columbiahalle in Berlin © dpa
Nicht zufrieden mit den ersten Hochrechnungen: Die Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt. © dpa
Bundesvorsitzende Claudia Roth und Cem Özdemir © dpa
Entsetzte Gesichter auf der Wahlparty der FDP © dpa
Entsetzte Gesichter auf der Wahlparty der FDP © dpa
Entsetzte Gesichter auf der Wahlparty der FDP © dpa
Enttäuschte Gesichter auf der Wahlparty der FDP © dpa
Geisterstimmung bei der FDP. © dpa
Enttäuschte Geischter bei der FDP (ehemalige FDP-Vorsitzende  Wolfgang Gerhardt (r) und Kabarettist Dieter Hallervorden) © dpa
FDP-Bundesvorsitzender Philipp Rösler © dpa
FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle (l) im Berlin Congress Center mit Parteichef Philipp Rösler. © dpa
FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle (l) im Berlin Congress Center mit Parteichef Philipp Rösler. © dpa
Jubel bei den Linken © dpa
Jubel bei den Linken © dpa
Die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Bernd Riexinger (l-r) und Katja Kipping, und der Vorsitzende der Linke-Bundestagsfraktion Gregor Gysi © dpa
Die Piraten © dpa
Marina Weisband, die ehemalige politische Geschäftsführerin der Piratenpartei © dpa
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © dpa
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © dpa
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © dpa
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © dpa
Kanzlerin Merkel hat einen überwältigenden Sieg für die CDU eingefahren. © AFP

Die Union erreicht demnach 42,5 Prozent. Die FDP scheitert mit 4,6. Die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) liegt bei 4,9 Prozent und kann sich damit weiter Hoffnungen auf den erstmaligen Einzug in den Bundestag machen.

Die SPD liegt nach der Hochrechnung von Infratest/Dimap (ARD) und Forschungsgruppe Wahlen (ZDF) bei 25,6 bis 25,9 Prozent. Die Grünen kommen auf 8,0 Prozent. Die Linke erreicht 8,0 bis 8,4 Prozent. Die Piraten scheitern mit 2,3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde.

Auf Bundesebene erreichte die absolute Mehrheit bisher nur die Union aus CDU und CSU. 1957 stimmten 50,2 Prozent der Wähler für die Partei von Bundeskanzler Konrad Adenauer, der aber dennoch eine Koalition mit der damaligen Deutschen Partei (DP) bildete. Allein regierte die Union nur von Juli 1960 bis November 1961 nach dem Übertritt der meisten DP-Abgeordneten zu ihr.

Bundestagswahl 2013 in Zahlen und Fakten

Bundestagswahl 2013 in Zahlen und Fakten

Am Sonntag können 61,8 Millionen Wahlberechtigte ihre Stimmen bei der Bundestagswahl abgeben. Darunter sind drei Millionen Erstwähler. Über die aktuellen Ereignisse und Ergebnisse der Bundestagswahl 2013 informieren wir Sie in unserem Live-Ticker. © dpa (Symbolbild)
Insgesamt 4451 Kandidaten stellen sich zur Wahl. Das sind 900 mehr als bei der letzten Bundestagswahl. © dpa (Symbolbild)
Generell gibt es 299 Wahlkreise mit jeweils zwei Arten von Kandidaten: Direkt- und Listenkandidaten. © dpa (Symbolbild)
Jeder Wähler kann sein Kreuz zweimal setzen: mit der Erststimme bei einem Direktkandidaten und mit der Zweitstimme bei einer Liste mit mehreren Kandidaten. © dpa (Symbolbild)
Die Zweitstimme entscheidet darüber, wie stark eine Partei im Bundestag vertreten ist. Jede Partei, die mindestens fünf Prozent aller Zweitstimmen oder drei Direktmandate bekommt, erhält so viele Sitze, wie ihrem Prozentergebnis entsprechen. © dpa (Symbolbild)
Wenn mehr als ein Kreuz pro Spalte gesetzt ist, nichts markiert wurde oder unklar ist, für wen das Kreuz gesetzt wurde, ist der Stimmzettel ungültig. © dpa (Symbolbild)
Wenn jemand mit einem T-Shirt Werbung für eine Partei macht, darf er damit nicht ins Wahllokal - unerlaubte Wählerbeeinflussung. © dpa (Symbolbild)
Nach der Wahl wird zunächst ermittelt, wie viele von den insgesamt 598 Sitzen  einer Partei zustehen. Dann werden diese Sitze in den Bundesländern auf die Landesverbände der Partei verteilt. © dpa (Symbolbild)
Innerhalb der Landesverbände erhalten zuerst alle direkt gewählten Wahlkreiskandidaten einen Sitz. Bleiben welche übrig, gehen diese an die Kandidaten der Landesliste entsprechend deren Reihenfolge. © dpa (Symbolbild)
Voraussichtlich am 9. Oktober stellt der Bundeswahlausschuss das endgültige Ergebnis der Wahl in einer öffentlichen Sitzung fest. © dpa (Symbolbild)
Innerhalb von 30 Tagen, spätestens aber am 22. Oktober, muss der neu gewählte Bundestag erstmals zusammentreten. © dpa (Symbolbild)
Der älteste anwesende Abgeordnete leitet die Sitzung sowie die Wahl des Bundestagspräsidenten und seiner Stellvertreter. © dpa (Symbolbild)
Aufgabe des Bundestages ist auch die Wahl des Bundeskanzlers. Der Vorschlag für einer Kandidatin oder einen Kandidaten kommt vom Bundespräsidenten. © dpa (Symbolbild)
Die Wahl des Bundeskanzlers erfolgt dann ausschließlich durch die Abgeordneten, ohne vorherige Absprache und geheim. Der Kandidat benötigt die absolute Mehrheit der Stimmen des Parlaments. © dpa (Symbolbild)

dpa

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