Cameron gibt Abendessen mit Parteispendern zu

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David Cameron hat zugegeben, Parteispender in seiner Dienstwohnung empfangen zu haben

London - Großbritanniens Premierminister David Cameron hat zugegeben, dass er einflussreiche Spender für seine Konservative Partei in seiner Dienstwohnung empfangen hat.

Dies sei seit seinem Amtsantritt im Mai 2010 bei drei Gelegenheiten der Fall gewesen, sagte Cameron am Montag. Bei keinem der Abendessen sei es aber um das Anwerben von Spenden gegangen, sagte der Regierungschef.

Cameron kündigte als Konsequenz aus der Affäre an, seine Partei werde künftig vierteljährlich eine Liste über Treffen mit Parteispendern veröffentlichen.

Am Sonntag war Parteikämmerer Peter Cruddas zurückgetreten. Reporter der „Sunday Times“ hatten ihn dabei gefilmt, wie er potenziellen Spendern verspricht, sie könnten gegen hohe Spenden Zugang zu führenden konservativen Politikern bekommen - darunter Regierungschef Cameron und Außenminister William Hague. Nach Camerons Darstellung kam keines der Abendessen in der Downing Street auf die Vermittlung von Cruddas hin zustande.

Politiker und ihre Affären

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dpa

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