Chile: Das schöne Gesicht der Studentenbewegung

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Die chilenische Studentenführerin Camila Vallejo

Chile - Die Proteste der chilenischen Studentenbewegung bekamen durch sie weltweit Aufmerksamkeit: Camila Vallejo ist jung und hübsch. Und ihre Ziele verfolgt sie knallhart.

Ihr Gesicht berührt die Menschen. Überall, wo Camila Vallejo auftritt, zieht sie die Aufmerksamkeit auf sich. Das verdankt sie nicht nur ihrem perfekten Aussehen, sondern vor allem ihrem Charisma. Und sie versteht es, die Menschen für ihre Sache aufzurütteln: Über 150.000 Menschen gingen im vergangenem Jahr bei Kundgebungen auf die Straße, um für ein gerechtes Bildungssystem zu protestieren.

Die Leser des "Guardian" wählten Vallejo zur "Person des Jahres", über 380.000 folgen der 23-Jährigen bei Twitter. Die Geographie-Studentin ist Mitglied der kommunistischen Partei und war bis November 2011 Präsidentin des chilenischen Studentenverbandes.

Bilder von der schönen Studentenführerin

Das hübsche Gesicht der chilenischen Studentenbewegung

Jung, hübsch und klug: Die chilenische Studentenführerin Camila Vallejo © dpa
Jung, hübsch und klug: Die chilenische Studentenführerin Camila Vallejo © dpa
Jung, hübsch und klug: Die chilenische Studentenführerin Camila Vallejo © dpa
Jung, hübsch und klug: Die chilenische Studentenführerin Camila Vallejo © dpa
Jung, hübsch und klug: Die chilenische Studentenführerin Camila Vallejo © dpa
Jung, hübsch und klug: Die Präsidentin des chilenischen Studentenverbandes, Camila Vallejo © dpa
Jung, hübsch und klug: Die chilenische Studentenführerin Camila Vallejo © dpa
Jung, hübsch und klug: Die chilenische Studentenführerin Camila Vallejo © dpa

Doch wofür steht Vallejo? Sie und ihre Kommilitonen fordern die Reform des Hochschulsystems. Denn mehrere Tausend Euro im Jahr kostet eine gute Ausbildung. Das System ist noch ein Relikt aus der Zeit der Diktatur des Generals Augusto Pinochet. Ihren Protest versteht Vallejo daher auch als Kampf gegen die "neoliberale Diktatur".

Nun tourt Vallejo durch Deutschland, sie besuchte unter anderem die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Auf die Frage nach dem Grund für ihre Reise antwortete sie laut "Spiegel-Online": "Wir wollen unsere Erfahrungen teilen und eine breite gesellschaftliche Debatte anstoßen."

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