CDU-Spitzenkandidat Henkel: Zeit für einen Wechsel in Berlin

+
"Die Wähler können am 18. September deutlich machen, dass die Stadt der SPD nicht gehört", meint Berlins CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel. Foto: Britta Pedersen

Berlin (dpa) - Der Berliner CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel hat das Ziel seiner Partei bekräftigt, bei der Wahl in Berlin stärkste Kraft zu werden.

"Die Wähler können am 18. September deutlich machen, dass die Stadt der SPD nicht gehört", sagte Henkel der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist Zeit für einen Wechsel an der Spitze." Derzeit gibt es eine rot-schwarze Koalition in Berlin.

In aktuellen Umfragen zur Berlin-Wahl liegen alle vier großen Parteien nah beieinander. Die SPD führt knapp vor Grünen und CDU, die Linke folgt auf Platz vier. "Das Rennen ist aus meiner Sicht komplett offen und bleibt spannend", sagte Henkel. Er beobachte eine Wechselstimmung in Berlin. "Ich stelle zunehmend so etwas wie eine SPD-Müdigkeit in der Stadt fest", sagte der Innensenator.

Koalitionsaussagen vermied der Berliner CDU-Spitzenkandidat. Diese Fragen seien im Wahlkampf noch "völlig zweit- und drittrangig", sagte Henkel. Zwei Bündnispartner schloss er allerdings aus: "Als Union grenzen wir uns klar zum linken und rechten Rand ab", sagte Henkel. "Eine Koalition mit Linkspartei oder der AfD kommt für uns nicht infrage."

Alle Fragen zur Wahl in Berlin beantworten wir Ihnen hier.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Demo, Trump und Syrien: Hier gibt‘s den Siko-Ticker zum Nachlesen

München - Tag drei der Siko: Am Sonntag standen als Hauptthemen der Syrien-Konflikt, das Atomabkommen mit dem Iran und die US-Außenpolitik auf der …
Demo, Trump und Syrien: Hier gibt‘s den Siko-Ticker zum Nachlesen

U-Ausschuss: Merkel will an Geheimdienst-Kooperation mit USA …

Berlin - Nach knapp drei Jahren und weit mehr als 100 Sitzungen beendet der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags seine Beweisaufnahme. …
U-Ausschuss: Merkel will an Geheimdienst-Kooperation mit USA festhalten

Bericht: Trumps Team kungelte mit russischem Geheimdienst

New York - Führende Mitarbeiter des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump hatten einem Bericht der "New York Times" zufolge Kontakte zu …
Bericht: Trumps Team kungelte mit russischem Geheimdienst

Kommentare