Clinton wirbt für Beziehungen zwischen USA und Indien

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US-Außenministerin Hillary Clinton mit ihrem indischen Amtskollegen Krishna.

Neu-Delhi - Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton ist zu Gesprächen in Indien eingetroffen. Es sollen zwei wirtschaftliche Verträge unterzeichnet werden.

US-Außenministerin Hillary Clinton hat bei politischen Gesprächen in Neu-Delhi für eine Intensivierung der Beziehungen zwischen den USA und Indien geworben. Trotz Differenzen beim Klimaschutz wolle Washington das Verhältnis zu Indien verstärken und vertiefen, sagte Clinton am Montag bei einer Rede in der Delhi University.

Die Ministerin traf mit Regierungschef Manmohan Singh zusammen, geplant war ferner ein Gespräch mit ihrem Amtskollegen S.M. Krishna. Singh habe eine Einladung von US-Präsident Barack Obama in die USA am 24. November angenommen, verlautete aus Clintons Umfeld. Es wurde erwartet, dass die Außenministerin bei ihrem Besuch in Indien ein Abkommen unterzeichnet, das amerikanischen Unternehmen den Verkauf von Atomreaktoren an das asiatische Land ermöglicht.

In einem möglichen zweiten Vertrag soll es um Rüstungsgüter gehen. Clinton hatte Indien am Wochenende eine enge Zusammenarbeit beim Klimaschutz angeboten. Der indische Umweltminister Jairam Ramesh wies aber jeglichen Druck auf die Regierung zurück und betonte, der Pro-Kopf-Ausstoß von Kohlendioxid in Indien gehöre zu den niedrigsten weltweit.

AP

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