CSU-General Dobrindt greift Erdogan an

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CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt

München - CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt wettert gegen den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Lesen Sie Dobrindts Kritik:

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Wenn Erdogan türkische Schulen und Universitäten in Deutschland fordere, dann offenbare dies “das nationalistische Denken des türkischen Regierungschefs und seine Inkompetenz in puncto Integrationspolitik“, schrieb Dobrindt in einem Beitrag für das CSU-Organ “Bayernkurier“. “Mit Erdogans Vorschlag würden sich die Türken zwar physisch in Deutschland befinden, aber der Geist bliebe wohl für immer im Orient.“ Dies fördere Parallelgesellschaften und verhindere eine erfolgreiche soziale Integration der türkischen Migranten. Die CSU lehne deshalb türkischen Schulen in Deutschland ab, betonte er.

Erfolgreiche Integration sei kein Zufall, sondern Produkt klarer Regeln. “Integration ist keine Einbahnstraße, bedeutet für beide Seiten, Migrant und Aufnahmestaat, viel Arbeit und Leistungsbereitschaft“, schrieb Dobrindt. Türken könnten sich nur erfolgreich in die deutsche Lebensweise hineinfinden, wenn sie kommunikationsfähig seien. Der Schlüssel dazu sei die deutsche Sprache. Ein schlechtes Deutsch mindere die Zukunftschancen enorm.

dpa

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