CSU will Personaldebatte vorbeugen

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In einer Entschließung zum Thema Terrorismus will die CSU die sofortige Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung fordern. Foto: Oliver Weiken/Archiv

Kreuth (dpa) - Die CSU will eine vorzeitige Debatte über die Nachfolge von Ministerpräsident Horst Seehofer verhindern.

"Der Ministerpräsident hat hervorragende Werte in der Zustimmung der Bevölkerung, in der Sympathie, in der Kompetenz, so dass sich eine Nachfolgefrage im Moment überhaupt nicht stellt", sagte Fraktionschef Thomas Kreuzer am Montag vor Beginn der Tagung der CSU-Landtagsabgeordneten in Kreuth. "Es ist völlig nutzlos, dies jetzt zu diskutieren."

Die Kreuther Klausur ist das erste Zusammentreffen der 101 CSU-Landtagsabgeordneten im neuen Jahr. In der vergangenen Woche hatte das Bayerische Fernsehen eine Umfrage veröffentlicht, nach der Finanzminister Markus Söder (CSU) derzeit beliebtester Seehofer-Kronprinz ist, weit vor Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Die Nachfolgefrage steht zwar nicht auf der Tagesordnung, liefert aber Gesprächsstoff für die Abgeordneten.

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