Deutschland und Afghanistan planen Partnerschaftsabkommen

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Bundeswehrsoldaten bewachen im Distrikt von Charrah Darreh nahe des afghanischen Kundus die Höhe 432, die von der Bundeswehr gehalten wird (Archivbild).

Kabul - Deutschland und Afghanistan wollen in Kürze ein Partnerschaftsabkommen über die Zusammenarbeit nach dem Ende des internationalen Kampfeinsatzes 2014 abschließen.

Die Vereinbarung werde alle Felder der Politik erfassen und “in naher Zukunft fertiggestellt“, sagte Verteidigungsminister Thomas de Maizière am Mittwoch nach einem Treffen mit seinem afghanischen Amtskollegen Abdul Rahim Wardak in Kabul.

Der CDU-Politiker versicherte, dass sich am Termin 2014 für das Ende des Nato-Einsatzes in seiner bisherigen Form nichts ändere. Das deutsche Engagement werde zuverlässig fortgeführt. Nach dem Amoklauf eines US-Soldaten in der südafghanischen Provinz Kandahar war die Debatte über die Abzugsplanung neu entbrannt.

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De Maizière wollte bei seinem Besuch in Kabul auch mit Präsident Hamid Karsai sprechen. Es ist sein sechster Besuch in Afghanistan seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr. In der vergangenen Woche hatte der Minister die deutschen Soldaten in Nordafghanistan besucht. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) war am Montag in Afghanistan.

dpa

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