Rolle rückwärts im Weißen Haus

Nach Twitter Absage: Trump bereitet nun doch Mega-Konjunkturpaket vor - Weißes Haus als Corona-Hotspot?

Donald Trump hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Inzwischen ist der US-Präsident ins Weiße Haus zurückgekehrt. Wie geht es nun im Wahlkampf weiter?

  • Donald Trump und seine Frau Melania haben sich mit dem Coronavirus* infiziert.
  • Am Freitagnachmittag (2. Oktober) wurde der Präsident ins Walter-Reed-Militärkrankenhaus geflogen.
  • Mittlerweile ist Trump ins Weiße Haus zurückgekehrt.
  • Dieser News-Ticker wird regelmäßig aktualisiert.

Udpate vom 9. Oktober: Rolle rückwärts im Weißen Haus: Entgegen der kürzlichen Ankündigung (siehe Update vom 6. Oktober, 21.40 Uhr) bereitet das Weiße Haus Berichten zufolge einen neuen Vorschlag zum Konjunkturpaket vor. Mit 1,8 Billionen Dollar will man den Demokraten jetzt offenbar doch entgegenkommen. Und das nur wenige Tage, nachdem US-Präsident Donald Trump die Verhandlungen für gescheitert erklärt hatte.

Unter Berufung auf interne Quellen gaben das Wall Street Journal und CNBC bekannt, dass Finanzminister Steven Mnuchin am Freitag den Vorschlag gemeinsam mit Parlamentssprecherin Nancy Pelosi von den Demokraten diskutieren werde. Die Demokraten hatten zuvor 2,2 Billionen Dollar verabschiedet.Mnuchin hatte 1,6 Billionen vorgeschlagen. Nun könnten sich die beiden Parteien bei 1,8 Billionen treffen, sollten die Demokraten dem neuen Vorschlag zustimmen. Das Paket soll Beihilfen für kleine Unternehmen und Airlines, sowie Schecks für Haushalte beinhalten.

Zumindest US-Präsident Donald Trump zeigte sich auf Twitter optimistisch: „Die Verhandlungen zu Covid-Hilfen schreiten voran. Machen wir‘s groß!“

Nach Trump-Rückkehr: Weißes Haus als Corona-Hotspot? Virus breitet sich aus - „offensichtlich“

Update vom 7. Oktober, 12.00 Uhr: Nach der Rückkehr von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus gleicht der Amtssitz des 74-Jährigen eher einer Krankenstation. Bilder aus Washington D.C. zeigen, wie Mitarbeiter in Schutzanzügen das Gebäude großflächig desinfizieren. Trump, der seine Rückkehr nach einem dreitägigen Krankenhausaufenthalt auf Twitter heroisch inszeniert hatte, gilt weiterhin offiziell als ansteckend. Der US-Präsident wird im Weißen Haus medizinisch betreut.

Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus: Amtsitz könnte neuer Corona-Hotspot werden

Nachdem sich sowohl Trumps Sprecherin Kayleigh McEnay und Stephen Miller, der Berater des US-Präsidenten, mit dem Coronavirus infiziert haben, werden wichtige Mitarbeiter jedoch weiterhin aufgefordert ihre Arbeit vor Ort im Weißen Haus zu verrichten. Das berichtet der US-Fernsehsender NBC News. Der Amtssitz des US-Präsidenten könnte sich in den kommenden Tagen also zu einem kleinen Corona-Hotspot innerhalb der USA entwickeln. Weniger als einen Monat vor der Präsidentschaftswahl wäre das zumindest ein Entwicklung mit nicht geringer Symbolkraft.

Nach der Rückkehr von Donald Trump besprüht ein Mitarbeiter des Reinigungspersonals den James-Brady-Presseraum des Weißen Hauses mit Desinfektionsmittel.

Update vom 7. Oktober, 6.42 Uhr: Wie Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany im TV-Sender Fox News sagte, ist nun auch Stephen Miller, der Berater vom US-Präsident Donald Trump, positiv auf das Coronavirus getestet worden. „Es ist offensichtlich, dass es einen Ausbruch im Weißen Haus gab“, so McEnany. Millers Frau wiederum, Katie Miller, ist die Sprecherin von Vize-Präsident Mike Pence. Dieser soll am Mittwochabend in Salt Lake City eine TV-Debatte mit seiner Gegenkandidatin Kamala Harris führen. Katie Miller hatte ihn dorthin begleitet. Obwohl sie nach Bekanntwerden der Infektion ihres Mannes negativ auf das Coronavirus getestet wurde, hat Miller Salt Lake City mittlerweile verlassen. Auch Pence wurde, laut Angaben seines Leibarztes, mehrfach negativ getestet. Ob die TV-Debatte von Pence und Harris dennoch stattfinden wird, ist derzeit unklar. Unterdessen wurde auch Pressesprecherin Kayleigh McEnany positiv getestet.

Trump-Berater Stephen Miller mit Coronavirus infiziert - Sprecherin gesteht Ausbruch

Ebenfalls auf der Kippe steht die zweite TV-Debatte zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden. Diese soll am 15. Oktober (Donnerstag) stattfinden. Biden äußerte sich am Dienstag (6. Oktober) nach einem Wahlkampfauftritt allerdings kritisch zu diesem Vorhaben: „Ich denke, wenn er immer noch Covid hat, sollten wir keine Debatte haben“, so Biden. Er hoffe, dass alle Vorschriften eingehalten und die strikten Richtlinien befolgt würde, so der Kandidat der Demokraten. Man müsse auf das hören, was die Ärzte sagen.

Zweite TV-Debatte mit Trump: Joe Biden äußert sich kritisch zu Vorhaben

Biden hatte am Dienstag vergangener Woche (29. September) gemeinsam mit Trump für ihre erste TV-Debatte auf der Bühne gestanden. Am Freitag (2. Oktober) war Trumps Erkrankung an Covid-19 öffentlich gemacht worden. Ob er zum Zeitpunkt der TV-Debatte schon ansteckend war, ist unklar. Das Weiße Haus und Trumps Ärzte, allen voran sein Leibarzt Sean Conley, verweigern jede Aussage dazu, wann Trump zuletzt negativ auf das Coronavirus getestet wurde.

Update vom 6. Oktober, 21.40 Uhr: Wie er bei Twitter bekanntgab, hat Donald Trump die Regierung und seine Republikaner angewiesen, bis nach der Wahl nicht mehr mit den Demokraten über ein weiteres Corona-Konjunkturpaket zu verhandeln. Dafür versprach Trump, dass es „sofort“ nach einem Wahlsieg am 3. November ein großes Konjunkturpaket geben werde.

Die Verhandlungsführerin der Demokraten, die Vorsitzende des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi, sei nicht kompromissbereit gewesen, klagte Trump auf Twitter. Seine Seite habe ein Paket in Höhe von 1,6 Billionen US-Dollar vorgeschlagen. Die Demokraten hätten aber auf 2,4 Billionen beharrt, behauptete er. Der New Yorker Aktienmarkt drehte nach Trumps Tweet sofort ins Minus.

Pelosi reagierte umgehend und verurteilte Trumps Ankündigung. Er zeige damit sein „wahres Gesicht“ und stelle seine politischen Interessen über jene des Landes. Er verweigere armen Kindern, den Arbeitslosen und hart arbeitenden Familien dringend benötigte Hilfe.

Derweil zeigt eine Studie, wie viele Corona-Fälle durch die Maskenpflicht verhindert werden können.

Trump mit Corona infiziert: Virologin nennt Behandlungsmethoden „sehr umfangreich“

Update vom 6. Oktober, 19.43 Uhr: Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek hält die Behandlung von US-Präsident Donald Trump nach der Corona-Infektion für ungewöhnlich. „Letztendlich bleibt es total schwer zu beurteilen, wie sein wirklicher Zustand ist, weil einfach entscheidende Informationen für den Kliniker fehlen“, sagte sie im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“. Vor allem eine entscheidende Information fehle: Wann Trump sich mit dem Coronavirus infiziert hat.

Einige der Medikamente, die er laut seinen Ärzten bekam, seien typisch für einen schweren Verlauf, obwohl es ihm angeblich immer gut gegangen sei. Andere gebe man eher in der späten Phase, obwohl er wohl erst in der ersten Krankheitswoche war. Da passe einiges nicht zusammen. „Insgesamt muss man sagen, ist die Therapie, die er bekommt, schon sehr umfangreich und auch nicht unbedingt der „standard of care“, würde ich sagen“, so Ciesek.

Update vom 6. Oktober, 19.20 Uhr: Zumindest in Sachen Gesundheit scheint es bei Donald Trump vorwärts zu gehen. Nach Angaben seines Arztes Sean Conley sei der Zustand des Präsidenten seit der Rückkehr aus dem Krankenhaus unverändert gut. Der Republikaner habe keine Corona-Symptome gemeldet. Die Werte des 74-Jährigen seien stabil. Sein Blut weise einen Sauerstoffsättigungsgrad zwischen 95 und 97 Prozent auf. „Insgesamt geht es ihm weiterhin extrem gut“, erklärte Leibarzt Conley.

Update vom 6. Oktober, 15.07 Uhr: Laut neuester Ergebnisse hat Trump an Zustimmung verloren. Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos für die Agentur Reuters ergab: 51 Prozent der Wahlberechtigten gaben an, Biden zu unterstützen. Die Zustimmung zu Trump liegt bei 41 Prozent. Im Vergleich zu den Werten vor Bekanntwerden von Trumps Corona-Erkrankung konnte Biden an Vorsprung gewinnen.

Das „Wall Street Journal“ veröffentlichte ebenfalls Umfrageergebnisse. Hier liegt der Vorsprung von Biden noch höher: 53 Prozent unterstützen Biden, nur 39 Prozent unterstützen Trump. CNN verkündete sogar einen Vorsprung von 16 Prozent für Biden - und zwar aus einem bestimmten Grund: 69 Prozent der US-Amerikaner gaben an, nur wenige der Informationen um Trumps Corona-Infektion zu glauben. Lediglich 12 Prozent sagten, sie glauben den Großteil der Informationen.

Trump raus aus der Klinik: Präsident gefährdet sein Team

Update vom 6. Oktober, 14.42 Uhr: Trotz aktiver Infektion mit dem Coronavirus kehrte US-Präsident Donald Trump am Montagabend zurück in das Weiße Haus - und riskiert damit seitdem, sämtliche Regierungsmitarbeiter und Angestellte vor Ort anzustecken. National wie international bangen Gesundheitsexperten, wie sich nun das Infektionsgeschehen im Weißen Haus entwickeln wird. Wie die New York Times jetzt berichtet, verzichtete die Regierung zudem darauf, die Kontakte des Präsidenten bei der Party für die Supreme-Court-Kandidatin Amy Coney Barrett nachzuvollziehen.

Ebenfalls nicht nachzuvollziehen ist so auch, wo der Präsident selbst sich angesteckt hat. Die Haltung der Regierung lässt Kritiker aufschreien - wurden doch bereits elf Personen, mit denen Trump zuletzt in Kontakt stand, positiv auf das Coronavirus getestet. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht deshalb besagte Veranstaltung im Rosengarten des Weißen Hauses vor zehn Tagen. Hier hatte Trump zur Vorstellung seiner Kandidatin für den Supreme Court, Richterin Amy Coney Barrett, geladen. Nun steht die Feier im Verdacht, ein „Superspreader“-Event gewesen zu sein.

Coronavirus-Pandemie: „Superspreader“-Event im Weißen Haus

Die Besucher saßen am 26. September im Rosengarten schließlich dicht an dicht. Viele Bilder beweisen zudem, dass kaum jemand von Trumps Gästen eine Maske trug. Abseits von Donald und Melania Trump wurde bereits am Freitag bekannt, dass mindestens fünf weitere Partygäste mit dem Coronavirus infiziert seien. Inzwischen sind es zehn. Gerade weil es offensichtlich sei, dass sich bei der Feier verhältnismäßig viele Gäste infiziert hätten - oder bereits infiziert waren - müssten die Infektionsketten detailliert nachvollzogen werden, fordern Gesundheitsexperten. So könnten weitere Infektionen verhindert werden.

Das US-amerikanische Gesundheitsamt, die „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC), wollte die Trump-Regierung offenbar von Anfang an nicht in die Untersuchung mit einbinden. Dazu hat die New York Times mit Dr. Joshua Barocas von der Boston University gesprochen. Barocas verurteilt das Vorgehen der Regierung und ihren „Verzicht, Verantwortung zu übernehmen“ zutiefst und bezeichnet es als „massive Bedrohung für die Gesundheit der Öffentlichkeit“, die CDC nicht für ein umfassendes Tracking der Personen einzusetzen.

US-Präsident Donald Trump und Richterin Amy Coney Barrett sprechen auf einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses. Die Veranstaltung am 26. September steht im Verdacht, ein „Superspreader“-Event gewesen zu sein.

Sprecher des Weißen Hauses verteidigten das Vorgehen. Man habe die Kontakte des Präsidenten bis zu zwei Tage vor der positiven Diagnose zurückverfolgt und damit die Richtlinien des CDC befolgt. Experten wie Barocas halten es jedoch für unverantwortlich, die Veranstaltung im Rosengarten, die nur wenige Tage vor der Diagnose stattfand, zu ignorieren. So geht es einem der führenden US-Epidemiologen, Dr. Yvonne Maldonado, im Interview mit der Zeitung nicht nur um die geladenen Gäste, sondern auch um die vielen Angestellten, die auf der Veranstaltung gearbeitet haben. Auch ihnen und ihren Angehörigen sei das Weiße Haus es schuldig, die Infektionsketten nachzuvollziehen.

US-Regierung verzichtet auf Identifizierung der Corona-Infektionskette durch CDC

Selbst die spärliche Maßnahme, die Personen, die zwei Tage vor Trumps positivem Corona-Befund mit ihm in Kontakt waren, zu benachrichtigen, kritisieren US-Gesundheitsexperten als unzureichend: Die Personen seien nur per E-Mail benachrichtigt worden, nicht in einem Telefonat, in dem man sie unmittelbar über das weitere Vorgehen, etwa das Einhalten der Quarantäne bis zu einem negativen Testergebnis, hätte aufklären können.

Als die Erkrankung des US-Präsidenten am Freitag öffentlich bekannt geworden war, habe das CDC dem Weißen Haus das Angebot gemacht, sofort mit dem Nachvollziehen der Infektionsketten beginnen zu können. Doch wie die New York Times berichtet, ist den Wissenschaftlern der CDC nie auf ihre Anfrage geantwortet worden. Seitens des Weißen Hauses heißt es, dass alle nötigen Maßnahmen von der „White House Medical Unit“, einer Gruppe von rund 30 Ärzten und Krankenpflegern, denen Dr. Sean Conley, der Leibarzt des Präsidenten und Sprecher aller behandelnden Ärzte Trumps, vorsteht, ergriffen worden seien. Wie der Nachrichtensender CBS meldet, sind bis dato die meisten der Gäste der Feier im Rosengarten nicht benachrichtigt worden - geschweige denn Trumps weitere Kontakte, auf die er auf seinen Reisen nach Cleveland, Minnesota und Bedminster unter anderem getroffen war.

Update vom 6. Oktober, 10.27 Uhr: Seine Rückkehr in das Weiße Haus inszenierte US-Präsident Donald Trump gewohnt pompös: Auf Twitter postete er am Montagabend ein Video, dass - hinterlegt mit dramatischer Musik - zeigt, wie ihn der Militärhubschrauber der Marine One auf der Grünfläche vor dem Weißen Haus absetzt und er dem Piloten salutiert. Nachdem er sich aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus für rund drei Tage im Walter Reed-Militärkrankenhaus am Stadtrand von Washington befunden hat, erachtete es Donald Trump nun als seine Pflicht als „leader“, als „Staatsoberhaupt“, wieder zurückzukommen.

Ungeachtet der Empfehlungen des Gesundheitsamtes und seiner Ärzte, nahm Trump am Weißen Haus angekommen sofort seine Maske ab - und das obwohl er nach wie vor höchst infektiös für alle Regierungsmitarbeiter und Angestellten vor Ort sein könnte. „There is a risk, there is a danger, but that‘s ok“ („Es gibt ein Risiko, es gibt eine Gefahr, aber das ist in Ordnung“), beteuerte der US-Präsident in einer Ansprache kurz nach seiner Ankunft, welche er ebenfalls auf Twitter veröffentlichte. Er fühle sich bereits besser und sei vielleicht sogar „immun“ gegen das Coronavirus, erklärte er, genau wisse er dies aber nicht.

„Don‘t let it dominate your lifes! Get out there, be careful“, ermahnte der US-Präsident am Ende seiner Rede alle Bürger - und riskiert mit dieser Ermutigung wohl auch, dass andere Infizierte seinem Beispiel folgen, die Quarantäneregeln missachten und viele weitere Menschen mit dem Coronavirus anstecken könnten. International steht Trump schon länger in der Kritik, etwa Maskengegner zu befeuern und somit das tragische Ausmaß der Coronavirus-Pandemie in seinem Land mit zu verantworten.

Seit Beginn der globalen Pandemie sind in den USA bisher mehr als 210.000 Menschen am Coronavirus gestorben und über 7,4 Millionen Infektionen wurden nachgewiesen. Auch wenn Trump - wie auch im Video - nicht müde wird, die medizinische Versorgung in den USA hoch zu loben und einen Impfstoff anzukündigen, hat die Nation rund ein Fünftel aller weltweit erfassten Todesfälle zu beklagen. Dies geht aus den aktuellen Zahlen der Johns-Hopkins-Universität hervor.

Video: Corona-Tote in den USA: „Wir haben besseres verdient“

Update vom 6. Oktober, 6.25 Uhr: Der Hubschrauber der Marine One brachte den Corona-Patienten Donald Trump (74) zurück ins Weiße Haus. Die Behandlung des US-Präsidenten werde dort fortgesetzt, heißt es. Der 74-Jährige dürfte noch ansteckend sein und müsste nach Vorgaben des Gesundheitsamts eine Maske tragen, um andere vor einer Ansteckung zu schützen. Trump nahm seine weiße Maske jedoch ab, während Kameraleute des Weißen Hauses in der Nähe waren. Normalerweise müssen Corona-Fälle 14 Tage in Quarantäne. Der Präsident will nach Angaben eines Sprechers aus seinem Wahlkampfteam am 15. Oktober am zweiten geplanten Duell mit seinem Herausforderer Joe Biden teilnehmen.

US-Präsident Donald Trump zurück im Weißen Haus

Update vom 6. Oktober, 05.02 Uhr: Der mit dem Coronavirus infizierte US-Präsident Donald Trump ist ins Weiße Haus zurückgekehrt. Trump stieg die Treppe zum Balkon auf der Südseite der Präsidentenresidenz hoch und nahm dort seine Maske ab, wie auf Fernsehbildern am Montagabend (Ortszeit) zu sehen war. Er wartete einige Minuten, bis sein Hubschrauber wieder abhob.

Der US-Präsident war zuvor nach rund drei Tagen aus dem Walter-Reed-Militärkrankenhaus in einem Vorort von Washington entlassen worden. Sein Leibarzt Sean Conley schränkte zwar ein, dass Trump „noch nicht über den Berg“ sei. Zugleich betonte er aber, dass der Präsident im Weißen Haus rund um die Uhr die beste medizinische Versorgung bekommen werde.

Donald Trump ist ins Weiße Haus zurückgekehrt.

Corona: Trump wird Krankenhaus verlassen: „Fühle mich besser als vor 20 Jahren“

Update vom 5. Oktober, 22.40 Uhr: Das Weiße Haus und Donald Trumps Leibarzt verweigern weiterhin Angaben dazu, wann der US-Präsident zuletzt negativ auf das Coronavirus getestet wurde. Er wolle nicht rückwärts blicken, sagte der Arzt Sean Conley am Montag erneut auf entsprechende Fragen von Journalisten. Er hatte auch in den vergangenen Tagen eine Antwort auf die Frage abgelehnt - genauso wie Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany am Sonntag.

Bisher heißt es offiziell stets nur, Trump sei am Donnerstagabend getestet worden und habe in der Nacht zum Freitag sein positives Ergebnis bekommen. Es bleibt unklar, wieso der Zeitpunkt des letzten negativen Tests unter Verschluss gehalten wird.

Donald Trump/Corona: US-Präsident verlässt Krankenhaus - ist aber „noch nicht über den Berg“

Update vom 5. Oktober, 21.45 Uhr: Der Leibarzt von Donald Trump rechnet damit, dass er erst kommende Woche Entwarnung für den Krankheitsverlauf des Präsidenten nach der Corona-Infektion geben kann. „Wenn wir durch das Wochenende bis zum Montag kommen und sein Zustand genauso bleibt oder sich verbessert, dann können wir alle schließlich erleichtert aufatmen“, sagte der Arzt Sean Conley am Montag.

Zugleich betonte er, dass Trump im Weißen Haus „24 Stunden am Tag erstklassige medizinische Versorgung“ bekommen werde. Obwohl „er noch nicht endgültig über den Berg ist“, sei das Ärzteteam der Ansicht gewesen, dass Trump aus dem Krankenhaus entlassen werden könne. Es brauche aktuell nichts, was man ihm nur in der Klinik bieten könne.

Donald Trump: US-Präsident verlässt Krankenhaus - „Fühle mich besser als vor 20 Jahren“

Update vom 5. Oktober, 20.43 Uhr: Donald Trump wird das Walter Reed-Militärkrankenhaus noch an diesem Montag (Ortszeit) verlassen. Auf Twitter erklärte der US-Präsident: „Ich fühle mich sehr gut. Habt keine Angst vor Covid. Lasst es (das Virus, d. Red.) nicht euer Leben bestimmen.“ Zudem fühle sich der 74-Jährige dank neuer Medikamente und wissenschaftlicher Erkenntnisse „besser als vor 20 Jahren.“

Update vom 5. Oktober, 20.29 Uhr: Donald Trump hat auf die Kritik an seinem überraschenden Ausflug aus dem Krankenhaus reagiert. Ein Sicherheitsbeamter hatte zuvor gesagt, dies „hätte niemals passieren dürfen.“ In US-Medien gab es zudem Gegenwind, da Trump noch immer nicht als genesen und damit weiterhin als ansteckend gilt.

Auf Twitter erklärte der US-Präsident nun: „Die Medien sind verärgert, weil ich in ein sicheres Fahrzeug gestiegen bin, um mich bei den Fans und Unterstützern zu bedanken, die viele Stunden und teils sogar Tage lang vor dem Krankenhaus standen, um ihrem Präsidenten Respekt zu zollen. Hätte ich das nicht gemacht, würden die Medien schreiben: Unhöflich!“

Wie es um den genauen Gesundheitszustand Trumps steht, ist weiterhin unklar. Um 21 Uhr (MESZ)will sich der Leibarzt des US-Präsidenten erneut darüber äußern.

Donald Trump/Corona: Kritik an Verlassen des Krankenhauses - „Hätte niemals passieren dürfen“

Update vom 5. Oktober, 18.23 Uhr: Der überraschende Ausflug von Donald Trump aus dem Krankenhaus hat seine Fans begeistert, gleichzeitig allerdings auch für große Kritik gesorgt. „Das hätte niemals passieren dürfen“, sagt ein Agent des für die First Family arbeiteten Secret Services gegenüber dem US-Nachrichtensender CNN.

Trump hatte das Walter-Reed-Militärkrankenhaus am Sonntag (Ortszeit) auf eigenen Wunsch sich in einem gepanzerten Wagen von Anhängern bejubeln lassen (siehe Update um 7.04 Uhr).

Donald Trump/Corona: Nächster Fall im Team des Präsidenten - Kayleigh McEnany infiziert

Update vom 5. Oktober, 17.49 Uhr: Die Corona-Infektion von Donald Trump schlägt weiter hohe Wellen. Die Sprecherin des US-Präsidenten, Kayleigh McEnany, ist nun ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert. McEnany gab am Montag bekannt, ein Corona-Test sei am Morgen positiv ausgefallen. Sie habe keine Symptome und begebe sich in Quarantäne.

Die 32-Jährige versicherte, bislang seien Corona-Tests bei ihr stets negativ ausgefallen - auch seit Donnerstag, als Trump positiv getestet worden war. Sie erklärte zudem, das Medizinerteam des Weißen Hauses führe keinen Journalisten als „engen Kontakt“. Allerdings hoben Journalisten umgehend hervor, McEnany habe noch am Sonntag mit der Presse gesprochen, ohne dabei eine Schutzmaske zu tragen.

Nach der Corona-Infektion von Donald Trump ist auch die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Seit der Bekanntgabe von Trumps Corona-Infektion in der Nacht zum Freitag wächst die Zahl der positiven Fälle im Umfeld des Präsidenten. Betroffen sind unter anderem drei republikanische Senatoren, Trumps Wahlkampfmanager Bill Stepien, sein Wahlkampfberater Chris Christie, Trumps Ex-Beraterin Kellyanne Conway und die Vorsitzende der Republikanischen Partei, Ronna McDaniel.

Update vom 5. Oktober, 16.22 Uhr: US-Präsident Donald Trump weiß womöglich schon länger von seiner Corona-Infektion als bisher bekannt. Ein mögliches erstes Testergebnis hat er bisher nicht erwähnt.

Donald Trump mit Corona infiziert: Schon am Montag Entlassung? Vertrauter verrät aktuellen Zustand

Update vom 5. Oktober, 15.36 Uhr: Wie geht es Donald Trump? Der Gesundheitszustand des US-Präsidenten hat sich nach Angaben von dessen Stabschef Mark Meadows weiter verbessert. „Wir sind weiterhin optimistisch, dass er im Laufe des Tages ins Weiße Haus zurückkehren kann“, erklärte Meadows am Montag dem Sender Fox News. „Er hat sich über Nacht weiter gebessert und ist bereit, zu einem normalen Arbeitsplan zurückzukehren.“

Am Morgen (Ortszeit) stünden Besprechungen mit den Ärzten an, um weitere Beurteilungen vorzunehmen. Ein Arzt hatte am Sonntag die Möglichkeit aufgeworfen, dass Trump bereits am Montag ins Weiße Haus zurückkehren und dort weiter behandelt werden könnte, wenn sich sein Zustand weiter verbessert.

Donald Trump mit Corona infiziert: Maas zieht Hollywood-Vergleich

Update vom 5. Oktober, 11.00 Uhr: Manchmal hat das wahre Leben mehr Überraschungen und nicht für möglich gehaltene Wendungen zu bieten als jede TV-Serie. Wie etwa die im Wahlkampf-Endspurt aufgetretene Covid-19-Erkrankung von Donald Trump.

So sieht es auch Außenminister Heiko Maas (SPD): „Wahrscheinlich wäre ein solches Drehbuch in Hollywood abgelehnt worden, weil es einfach zu unrealistisch ist.“ Im Bild-Online-Talk „Die richtigen Fragen“ hatte der Chefredakteur des Blattes, Julian Reichelt, Maas zuvor in diese Richtung gewiesen. „Das ist tatsächlich alles etwas, was man vermutlich bei ‚House of Cards‘ - wenn man‘s da gesehen hätte - nicht geglaubt hätte“, sagte er mit Blick auf die erfolgreiche US-Polit-Serie.

Maas erklärte aber auch: „Wie sich das auswirken wird auf die Präsidentschaftswahlen, das kann ich wirklich nicht beurteilen.“ Wenn es nach dem SPD-Politiker geht, sollte die Infektion des mächtigsten Mannes der Welt jedoch keine große Rolle bei der Wahl spielen. Er hoffe, „dass der Fokus nicht zu sehr abgelenkt wird von dem, worum es geht. Nämlich wer hat welche Vorstellungen zu der Zukunft der Vereinigten Staaten.“

Jedoch werde Trumps Erkrankung „möglicherweise nochmal einiges durcheinanderwirbeln“. Im Vordergrund müsse aber stehen, dass es dem Republikaner wieder besser gehe und er seine Geschäfte wieder aufnehmen könne: „Es wäre gut, wenn der Präsident so schnell wie möglich wieder gesund wird und zurückkehren kann in den Wahlkampf und es zumindest noch ein Duell gibt mit seinem Herausforderer Biden.“

Trump verlässt Krankenhaus trotz Corona-Infektion - um Anhängern zuzujubeln

Update vom 5. Oktober, 7.04 Uhr: Trotz seiner Infektion mit dem Coronavirus hat US-Präsident Donald Trump kurzzeitig das Krankenhaus verlassen und sich bei einer Fahrt im gepanzerten Wagen von Anhängern bejubeln lassen. Das Weiße Haus verteidigte die Aktion gegen Kritik, wonach der Schutz der anderen Personen in dem Wagen vernachlässigt worden sei. Mit Blick auf die Sicherheit des Präsidenten erklärte der Sprecher des Weißen Hauses, Judd Deere: „Die Bewegung wurde vom medizinischen Team als sicher eingestuft.“

Trumps Corona-Infektion war erst am Freitag (2. Oktober) bekannt geworden. Er wurde daraufhin in ein Militärkrankenhaus verbracht. Seitdem meldete er sich bereits persönlich via Video-Botschaft. Laut eigenen Aussagen sowie den Aussagen seiner behandelnden Ärzte geht es ihm bereits viel besser, gleichwohl er zwischenzeitlich mit Sauerstoff habe versorgt werden müssen und hohes Fieber hatte. Dennoch gilt es als wahrscheinlich, dass Trump nach wie vor ansteckend ist.

Bei Ausflug trotz Corona-Infektion: Trump trägt lediglich Stoffmaske

US-Medienberichten zufolge saß Trump mit zwei Mitarbeitern des Secret Service in dem gepanzerten Wagen, mit dem er an den Fans vor dem Walter-Reed-Militärkrankenhaus bei Washington vorbeigefahren wurde. Dabei trug er, wie Fotos belegen, lediglich eine Stoffmaske. Das anwesende Personal hingegen war gut gegen eine mögliche Ansteckung geschützt.

In einer unmittelbar vor dem Ausflug veröffentlichten Videobotschaft auf Twitter hatte Trump gesagt: „Wir bekommen großartige Berichte von den Ärzten.“ Er lobte seine Anhänger vor der Klinik als „großartige Patrioten“ und beschrieb seine Erkrankung als lehrreiche Erfahrung. „Es war eine interessante Reise. Ich habe viel über Covid erfahren.“

Update vom 4. Oktober, 22.39 Uhr: Nachdem sich am Sonntag Donald Trumps Leibarzt, Sean Conley, zu der Behandlung des Präsidenten geäußert hatte, äußerte sich ein deutscher Virologe verwundert über die eingesetzten Mittel. Hendrik Streeck aus Bonn sagt in einem Interview mit der Bild, dass ihn zwei Dinge bei der Therapie von Trump besonders überrascht hätten, schreibt Focus. Zum einen habe der US-Präsident den Stoff REGN-COV2 verabreicht bekommen. Das Medikament besteht aus zwei Antikörpern, die das Coronavirus in seiner Struktur deformieren können. So kann es die menschlichen Zellen nicht mehr angreifen. Das Problem: Es handelt sich bei dem Stoff um ein Mittel in der Testphase. Obwohl es bisher gute Ergebnisse erzielt habe, sei es unüblich, dass man es bereits einsetze, so Streeck.

Außerdem habe Trump das Mittel Dexamethason bekommen. Dabei handelt es sich um ein entzündungshemmendes Steroid. Es kommt häufig bei sehr schweren Corona-Infektionen zum Einsatz. In der Regel wird es bei Patienten eingesetzt, die beatmet werden müssen. Der US-Präsident soll aber lediglich eine Sauerstoff-Therapie erhalten haben.

Trumps Leibarzt bestätigt Sauerstoff-Therapie nach Corona-Infektion

Update vom 4. Oktober, 17.13 Uhr: Nach der Behandlung mit Remdesivir und der Gabe von Sauerstoff am Samstag, scheint es dem US-Präsidenten Donald Trump am Sonntag wieder besser zu gehen. Sein Leibarzt Sean Conley sagte am Morgen, Trump sei „zwar noch nicht über den Berg“, das Team bleibe aber „vorsichtig optimistisch“, schreibt Focus.

So ganz einig ist man sich anscheinend in seinem Team aber wohl nicht. Am Samstagabend verriet Trumps Stabschef, Mark Meadows, dass die Krankheit beim Präsidenten einen schweren Verlauf genommen hat. „Gestern waren wir wirklich besorgt“, sagte er dem TV-Sender Fox News. „Er hatte Fieber, die Sauerstoffsättigung seines Bluts war rapide gefallen.“

Mit der Aussage, Trump sei noch nicht über den Berg, könnte sein Leibarzt gar nicht so falsch liegen, sagt der Pneumologe Michael Barczok. „Den kritischen Punkt erreicht die Krankheit meist zwischen dem fünften und fünfzehnten Tag“, so der Lungenfacharzt, „oft um den zehnten Tag.“ Da aber noch nicht sicher ist, wo und wann sich Trump mit dem Virus infiziert hat, ist es schwierig zu sagen, in welcher Phase der Krankheit sich der Präsident gerade befindet. Sollte er sich bei der Vorsitzenden des Republikanischen Nationalkomitees, Ronna McDaniel, angesteckt haben, dann wäre heute der entscheidende zehnte Tag. Er wäre somit in der Mitte der kritischen Phase, so der Barczok.

Nun bestätigte Trumps Leibarzt Conley in einem offiziellen TV-Statement, dass Trump am Freitag zweimal zusätzlich Sauerstoff bekommen hat. Seine Sättigung lag unter 94 Prozent. Normalerweise sollte der Wert zwischen 96 und 98 liegen. Er hatte auch an Fieber gelitten. Jetzt gehe es dem Präsidenten aber wieder besser und, falls dies so bleibe, werde er schon am Montag ins Weiße Haus zurückverlegt, so Conley. Hier würde die Behandlung dann fortgesetzt.

Trump mit Corona-Infektion: Präsident zeigte schwere Symptome

Update vom 4. Oktober 2020, 13.50 Uhr: Wie schlimm setzt die Coronavirus-Infektion dem US-Präsidenten Trump tatsächlich zu? Während das Weiße Haus noch am Freitag erklärt hatte, Trump spüre lediglich leichte Symptome, eine Einlieferung ins Krankenhaus sei lediglich aus reiner Vorsorge erfolgt, scheinen nun weitere, viel dramatischere Details ans Licht zu kommen. Wie die Vanity Fair nun nämlich unter Berufung auf einen Korrespondenten berichtet, habe Trump am Freitag unter hohem Fieber gelitten. Rund 39,4 Grad Fieber sei vor der Einlieferung ins Krankenhaus bei dem US-Präsidenten gemessen worden.

Wie Vanity Fair weiter berichtet, sei Trump parallel Sauerstoff verabreicht worden, auch unter Herzrasen habe der 74-Jährige gelitten. Wie britische Zeitungen berichten, unter anderem der „Sunday Mirror“, soll Trump „unmittelbar nach Erhalt der Diagnose gefragt: „Werde ich sterben?“ Die Vanity Fair berichtet, dass Trump diesen Gedanken auch angesprochen haben soll, als er in das Krankenhaus eingeliefert wurde. Dabei soll vor allem das Schicksal eines enges Freundes im Fokus gestanden haben, dieser soll laut des Korrespondenten im April verstorben sein.

Wie das Magazin weiter berichtet, soll der Trump vor die Entscheidung gestellt worden sein. Demnach sei ihm von Experten geraten worden, lieber selbst ins Krankenhaus zu gehen, da er früher oder später eh in eine Klinik eingeliefert werden müsste. Dabei soll dem 74-Jährigen gesagt worden sein, dass er jedoch in einer schlechteren Verfassung möglicherweise in einem Rollstuhl zum Helikopter gebracht werden müsse. Dies wollte Trump offenbar vermeiden.

Trump hat Corona - jetzt meldet er sich mit rätselhafter Video-Botschaft: „Wie immer man es nennen will“

Ursprungsmeldung vom 4. Oktober 2020: Washington - US-Präsident Trump* und seine Frau Melania* haben sich mitten im US-Wahlkampf mit dem Coronavirus* infiziert. Diese Nachricht wurde in der Nacht auf Freitag (02.10) durch eine Twitter-Meldung des Präsidenten bekannt. Zuvor war seine enge Beraterin Hope Hicks, mit der er zu Wahlkampfauftritten, wie dem TV-Duell mit Joe Biden, reiste positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Corona bei Trump: Spekulationen um Gesundheitszustand - Atemprobleme?

Seit der Bekanntgabe der Infektion des Präsidenten*, der zur Risikogruppe zählt*, reißen die Spekulationen um seinen Gesundheitszustand nicht ab. Atemprobleme? Sauerstoffzufruhr?

Nachdem Donald Trump, ebenso wie seine Frau Melania, zunächst milde Symptome* zeigte, wurde er am Freitagnachmittag in das Walter Reed-Militärkrankenhaus geflogen. Laut Aussage der Ärzte handelte es sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme. Auch der Präsident bestätigte per Twitter, es ginge ihm gut. Amerikanische Medien berichteten allerdings mit Berufung auf eine unbekannte Quelle aus dem Weißen Haus von Atembeschwerden und „Grund zur Sorge“.

Trump: Statement des Präsidenten - „Ich denke, ich werde bald zurück sein“

Aktuell wird der Präsident mit einem experimentellen Cocktail aus Antikörpern und dem Medikament Remdesivir behandelt. Laut seines Leibarztes Sean Conley mache der Präsident „erhebliche Fortschritte“, er sei zwar noch nicht über den Berg, doch Donald Trump habe weiterhin kein Fieber und brauche keine Sauerstoffzufuhr, so ein Statement in der Nacht auf Sonntag.

Donald Trump selbst betonte in einem Twitter-Statement: „Ich denke, ich werde bald zurück sein. [...] Wir werden dieses Coronavirus oder wie immer man es nennen will, besiegen.“ „Ich fange an, mich besser zu fühlen“, erklärte er zudem. Dennoch wären die nächsten Tage „der wahre Test.“ Donald Trump bleibt weiterhin im Krankenhaus, sein Zustand wird täglich geprüft. Aus seinen Räumen im Walter Reed-Militärkrankenhaus führt der Präsident auch seine Amtsgeschäfte und den Wahlkampf weiter*. Melania Trump kann mit milden Symptomen weiterhin im weißen Haus bleiben. Hier finden Sie alle bisherigen Entwicklungen um den Präsidenten im Detail. (chd) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

Rubriklistenbild: © Alex Brandon/dpa

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