EHEC: Bauernverband will mehr Geld

Bonn - Bauernverbands-Präsident Gerd Sonnleitner hält den geplanten EU-Hilfsfonds für die EHEC-geschädigten Landwirte für einen “richtigen Schritt“. Zugleich könne dies aber “noch nicht das Ende der Fahnenstange“ sein.

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Das sagte Sonnleitner am Donnerstag dem Fernsehsender “Phönix“. Brüssel will den von der EHEC-Welle hart getroffenen Gemüsebauern in Europa 210 Millionen Euro Entschädigung bereitstellen. Das hatte EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos am Mittwoch in Brüssel angekündigt. Die Bauern sollen damit 50 Prozent ihrer Verluste ersetzt bekommen; für unverkäuflich gewordene Gurken, Tomaten, Paprika, Zucchini und Salate.

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Die Schäden für die Gemüsebauern in Europa lägen schon bei über einer Milliarde Euro, sagte Sonnleitner. “Insofern ist das schon eine wertvolle erste Hilfe. Sie muss aber noch ausgebaut werden. Wir haben in Deutschland von der Landwirtschaftlichen Rentenbank schon zinsgünstige Kredite zur Verfügung gestellt. Wir erwarten, dass die Bundesregierung und die Bundesländer auch noch ihren Beitrag dazu leisten, um den in ihrer Existenz bedrohten Gemüsebauern zu helfen“, sagte Sonnleitner.

dapd

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