Eine Steuer für die Katz'

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Die CDU in Porta-Westfalica will die Katzensteuer einführen.

Düsseldorf - Ob Betten-, Sex- oder Bräunungssteuer - dem Einfallsreichtum der Kommunen bei der Erschließung neuer Einnahmequellen sind kaum Grenzen gesetzt. In NRW wird jetzt eine Katzensteuer diskutiert.

Einige Städte in Nordrhein-Westfalen bringen erstmals eine Katzensteuer ins Spiel. Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Kai Abruszat, forderte in einer Kleinen Anfrage von der rot-grünen Landesregierung eine Antwort, wie sie zu einer Katzensteuer steht.

Im Stadtrat von Porta-Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) habe die CDU die Katzensteuer bereits öffentlich propagiert, sagte Abruszat am Dienstag. Neben zusätzlichen Einnahmen erhoffe man sich damit auch Unterstützung für örtliche Tierheime. Abruszat selbst ist erklärter Gegner einer Katzensteuer: “Dieser ganze Wildwuchs von Steuererfindungen ist nichts anderes als Ausdruck der puren Verzweiflung.“

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dpa

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