"Elena" wird genau unter die Lupe genommen

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"Elena", der elektronische Entgeltnachweis, kommt erneut unter die Lupe.

Berlin - "Elena", der elektronische Entgeltnachweis, kommt erneut auf den Prüstand. Grund ist das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratssdatenspeicherung.

Der Umfang der zentralen Speicherung von Arbeitnehmer-Daten (“Elena“) kommt nochmals auf den Prüfstand. Das vereinbarten die Koalitionsspitzen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa bei ihrem Treffen am Dienstag. Dabei sollen vor allem die jüngsten Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung berücksichtigt werden, hieß es.

Für den elektronischen Entgeltnachweis (“Elena“) müssen Arbeitgeber seit Jahresbeginn die Daten ihrer Angestellten an eine zentrale Speicherstelle bei der Deutschen Rentenversicherung senden. Vor allem Datenschützer und Gewerkschaften kritisieren die Datensammlung heftig. Im Internet werden derzeit Unterschriften für eine Massen-Verfassungsbeschwerde gegen Elena gesammelt. Nach Angaben der Organisatoren gibt es bereits mehr als 23 000 Teilnehmer.

Auch die neuen Vorgaben für die allgemeine Speicherung von Telefon- und Internetdaten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Karlsruhe hatte die bisherige Massenspeicherung dieser Daten verworfen. Die Koalitionsrunde ließ nach Teilnehmerangaben einen Zeitplan dafür offen. Zunächst müsse die Überprüfung im Rahmen der EU abgewartet werden.

dpa

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