Ermittlungen im Fall des getöteten Asylbewerbers in Dresden dauern an

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Ein Asylbewerber aus Eritrea war vor seinem Wohnhaus in einer Plattenbausiedlung im Dresdener Stadtteil Leibnitz-Neuostra gefunden worden. Foto: Arno Burgi

Dresden (dpa) - Nach dem gewaltsamen Tod eines afrikanischen Asylbewerbers in Dresden laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. "Die ganze Maschinerie, die Staatsanwaltschaft und Polizei zur Verfügung haben, wird aufgeboten", sagte Staatsanwalt Lorenz Haase am in Dresden.

Dazu gehörten unter anderem die Auswertung von Videomaterial aus Bussen und Bahnen sowie Zeugenbefragungen. Dabei konzentrierten sich die Ermittler derzeit auf die Mitbewohner und Nachbarn des Toten. Hinweise auf Täter, Hintergründe und Umstände des Verbrechens gebe es aber noch nicht, betonte Haase.

Der Asylbewerber aus Eritrea war am Dienstagmorgen tot vor seinem Wohnhaus in einer Plattenbausiedlung im Stadtteil Leubnitz-Neuostra gefunden worden. Laut Staatsanwaltschaft starb der 20-Jährige durch Messerstiche in Hals und Brust. Die Behörde ermittelt wegen Totschlags.

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