Berlin-Wahl

Erste Sondierungsgespräche der SPD mit CDU und Linken

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Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel drückte dem Spitzenkandidaten der Berliner SPD, Michael Müller nach den ersten Ergebnissen zur Abgeordnetenhauswahl die Hand. Foto: Bernd von Jutrczenka

Drei Tage nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl beginnen die Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Koalition. Die Wahlsiegerin SPD hat zuerst ihren bisherigen Regierungspartner, die CDU, als zweitstärkste Kraft ins Rote Rathaus eingeladen.

Berlin (dpa) - Trotz des Treffens zu Gesprächen: Eine Neuauflage von Rot-Schwarz hätte keine Mehrheit. Außerdem hatte der Regierende Bürgermeister und SPD-Chef Michael Müller bereits vor der Wahl ein Bündnis mit den Grünen und der Linken favorisiert.

Nach dem Treffen mit der CDU steht eine Sondierungsrunde zwischen SPD und Linker an, die bei der Wahl auf dem dritten Platz gelandet war. Am Donnerstag und Freitag folgen dann Gespräche mit den Grünen und der FDP. Das neu gewählte Berliner Abgeordnetenhaus tritt voraussichtlich am 27. Oktober zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Am 30. Oktober läuft die entsprechende Frist dafür ab.

Die bisherige große Koalition aus SPD und CDU war am Sonntag deutlich abgewählt worden. Beide Parteien verloren zusammen mehr als 12 Punkte. Die SPD siegte mit 21,6 Prozent, die CDU kam auf 17,6 Prozent, die Linke verbesserte sich auf 15,6 Prozent, die Grünen kamen auf 15,2 Prozent. Neu zogen die AfD mit 14,2 Prozent und die FDP mit 6,7 Prozent ein.

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