"Es geht so nicht": CSU will Banker-Boni ändern

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CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich meint zu den Boni bei der verstaatlichten Hypo Real Estate:  “Wir müssen das ändern, es geht so nicht. Es regt die Leute zu Recht auf und mich auch.“

Berlin - Die CSU pocht auf Änderungen an den umstrittenen Bonus-Regeln für staatlich gestützte Banken. Was die Christsozialen machen wollen: 

Niemandem könne erklärt werden, warum in einer Bank, die ständig Verluste mache und die “für die Einrichtung einer Bad-Bank jetzt nochmal 40 Milliarden Absicherung durch den Bund braucht, warum in einer solchen Bank was weiß ich wieviel Millionen (...) Boni bezahlt werden müssen“, sagte der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hans-Peter Friedrich, am Dienstag mit Blick auf die verstaatlichte Hypo Real Estate (HRE). “Wir müssen das ändern, es geht so nicht. Es regt die Leute zu Recht auf und mich auch.“

Bonuszahlungen der schwer angeschlagenen HRE an Manager in Höhe von 25 Millionen Euro hatten zuvor für breite Empörung gesorgt. Friedrich sagte, auch wenn die Situation rechtlich schwierig sei, könnten die bisherigen Regeln nicht Bestand haben.

Die höchsten Manager-Abfindungen

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Der Sprecher von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte am Vortag gesagt, bisher seien keine gesetzlichen Änderungen oder Ergänzungen geplant. Finanzminister Schäuble nehme aber durchaus “Abkopplungen von der Wirklichkeit“ wahr. Man werde die Entwicklung aufmerksam beobachten und sich eventuell weitere Maßnahmen vorbehalten.

dpa

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