Ex-Präsidenten-Sprecher äußert sich zu Vorwürfen

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Damals war noch alles gut: Am 23. Juni 2010 sitzt der damalige niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff neben seinem damaligen Regierungssprecher Olaf Glaeseker.

Hannover/Hamburg - Olaf Glaeseker, Ex-Sprecher des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff, hat erstmals zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen der Bestechlichkeit Stellung bezogen.

Nach einem Bericht des „Spiegels“ äußerte er sich nach mehrmonatigem Schweigen in einem siebenseitigen Schreiben über seinen Anwalt zu Vorgängen im Zusammenhang mit dem umstrittenen Promi-Treff Nord-Süd-Dialog.

Reisen, Partys, Darlehen: Die Vorwürfe gegen Christian Wulff

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Dabei ging es unter anderem um den umstrittenen Einsatz von Studenten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) als Servicekräfte bei der Feier. Die MHH stellte seinerzeit für diesen Einsatz eine Rechnung über rund 5000 Euro, die die Staatskanzlei aber nicht bezahlte. Für Glaeseker war dem Magazin zufolge nach einer E-Mail des MHH-Vizepräsidenten Andreas Tecklenburg klar, dass die Hochschule das Treffen als Sponsor unterstützte und dafür Servicekräfte stellte.

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen Glaeseker im Zusammenhang mit dem Treffen wegen des Verdachts der Bestechlichkeit.

dpa

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