Familienministerium sieht Freiwilligendienst als Chance

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Zivildienst-Stellen sollen künftig durch Freiwillige ausgefüllt werden.

Berlin - Das Bundesfamilienministerium ist optimistisch, genügend Interessierte für den neuen Bundesfreiwilligendienst zu gewinnen.

Zwar gebe es im Vergleich von Zivis (19.700) und Freiwilligen (17.300) eine Differenz, “aber es gehen laufend Anträge ein“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Hermann Kues am Freitag im ZDF-“Morgenmagazin“. Man müsse mobilisieren und deutlich machen, dass es eine Riesenchance sei, in einer Übergangszeit beispielsweise im sozialen Bereich tätig zu sein.

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Die Zahl der Zivis, die freiwillig verlängert hätten, sei mit 14.300 beachtlich, sagte Kues. Hintergrund ist die Aussetzung des Wehrdienstes zum 1. Juli. Damit fällt auch der verpflichtende Zivildienst weg. Die Stellen sollen künftig durch Freiwillige ausgefüllt werden.

dapd

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