"Focus":

Türkei hilft Salafisten im Syrienkrieg

Berlin - Radikalislamische Kämpfer in Syrien werden nach „Focus“-Informationen in der Türkei medizinisch versorgt und mit Nachschub eingedeckt.

Im städtischen Krankenhaus in Kilis gebe es eine eigene abgeschirmte Abteilung für 30 bis 40 Syrienkrieger. Nach ihrer Behandlung könnten sie wieder in Syrien in den Kampf ziehen, berichtet das Münchner Magazin unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Neben einem Kommandeur der Terrormiliz Isis habe dort auch der deutsche Salafist Denis Kuspert, der als Rapper Deso Dogg bekannt wurde, eine Schussverletzung auskuriert.

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Terrorgruppe in Syrien: Das will der Islamische Staat

Schlecht läuft nach diesem Bericht die Zusammenarbeit der Türken mit deutschen Sicherheitsbehörden. Die Festnahme eines französischen Syrienkämpfers in Berlin im Juni sei „trotz eines Boykotts der Türken“ gelungen und nur französischen Informationen zu verdanken. Die türkischen Behörden hätten den Isis-Kämpfer trotz mehrmaliger Aufforderung der französischen Polizei ungehindert ausreisen lassen, ohne ihre westlichen Kollegen über den Abflug zu informieren.

dpa

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