SPD fordert bei Lüge Guttenbergs Rücktritt

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Verteidigungsminister zu Guttenberg beteuert, die Wahrheit gesagt zu haben.

Berlin - SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold ist der Meinung, dass Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nicht im Amt bleiben darf, sollte sich herausstellen, dass dieser die Unwahrheit gesagt hat. 

Im Bezug auf die Entlassung von Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan und Staatssekretär Peter Wichert wegen Informationspannen nach dem tödlichen Bombenangriff auf Tanklaster im nordafghanischen Kundus im September sagte der Politiker der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“: “Wenn Herr zu Guttenberg dem Bundestag und der Öffentlichkeit die Unwahrheit über das Verhalten Schneiderhans und Wicherts gesagt haben sollte, müsste er zurücktreten“. Der Minister wirft den beiden vor, ihm wichtige Berichte über die Geschehnisse bei der Attacke am 4. September auch auf Nachfrage hin nicht präsentiert zu haben. Die beiden Beschuldigten bestreiten das.

Arnold kritisierte, dass der Minister Informationen nur in kleinen Schritten herausgebe. “Die Regierung muss endlich eine Gesamtdarstellung der Ereignisse am 4. September bei Kundus und der Folgen vorlegen“, sagte der Verteidigungsexperte.

AP

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