Fragen im Bundestag: Guttenberg antwortet nicht selbst

Berlin - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wird sich im Bundestag nicht selbst den Fragen der Abgeordneten zu seiner Plagiatsaffäre stellen.

Guttenberg: Die besten Sprüche zur Plagiats-Affäre

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CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich sagte, unabhängig wie die Prüfung der Doktorarbeit Guttenbergs durch die Universität Bayreuth ausgehe, sei es entscheidend, dass Guttenberg “jetzt seine Aufgabe als Bundesminister der Verteidigung kraftvoll und entschlossen unterstützt von allen angehen kann“. Er könne nicht erkennen, dass Guttenberg jemanden getäuscht habe. Es habe vielmehr “möglicherweise an der einen oder anderen Stelle einen oberflächlichen Umgang mit den Quellen gegeben“.

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Vorhaltungen, Guttenberg habe gegen die Vorschriften die Arbeitskraft des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages für seine Dissertation genutzt, wies Friedrich ebenfalls zurück. Guttenberg habe dieses Material für seine Arbeit als Außenpolitiker angefordert. Dass er es auch in seine Dissertation habe einfließen lassen, halte er “eigentlich für zwingend“, da es auch Bestandteil des Themas der Doktorarbeit gewesen sei. Auf die Frage, ob Guttenberg beim Schreiben seiner Dissertation auf fremde Hilfe zurückgegriffen habe, sagte Friedrich: “Natürlich nicht.“

dpa

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