Bewohner verweigern Aufgabe

Occupy-Lager vor EZB soll geräumt werden

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Das "Occupy Frankfurt"-Camp in Frankfurt am Main

Frankfurt/Main - Das Occupy-Lager vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt muss voraussichtlich von der Polizei geräumt werden.

Die Bewohner wollen bleiben und der Aufforderung der Stadt nicht folgen, das vor rund neun Monaten errichtete Protestlager bis spätestens 31. Juli aufzulösen. "Es ist ja von der Stadt so gewollt, dass sich die Lage zuspitzt", sagte einer der Aktivisten bei einer Versammlung am Sonntag.

Während der "Blockupy"-Proteste im Mai hatte die Bewegung das im Oktober 2011 aufgeschlagene Lager für vier Tage räumen müssen, durfte danach aber zurückkehren. Vorbild war die New Yorker Bewegung "Occupy Wall Street", die mitten in Manhattan zeltete.

Bis zu 15 politische Aktivisten leben verschiedenen Angaben zufolge noch in dem Camp. Weitere Unterstützer nehmen an Versammlungen und den Verhandlungen mit der Stadt teil. Außerdem wohnen laut Frankfurter Stadtverwaltung inzwischen viele Obdachlose, darunter etwa 60 Roma aus Rumänien, in den Zelten.

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