Freizügigkeit für Osteuropäer beginnt

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Ab 1. Mai können Bürger aus acht mittel- und osteuropäischen Staaten problemlos in Deutschland Arbeit annehmen.

Berlin - Die Freizügigkeitsbeschränkungen für Arbeitnehmer aus acht mittel- und osteuropäischen EU-Staaten fallen ab 1. Mai weg. Jetzt können Bürger dieser Länder problemlos eine Arbeit in der Bundesrepublik annehmen.

Nach der EU-Erweiterungsrunde von 2004 hatte Deutschland seinen Arbeitsmarkt für Bürger aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien nur teilweise geöffnet. Jetzt können Bürger dieser Länder in Deutschland ebenso selbstverständlich eine Arbeit annehmen wie Franzosen oder Spanier. Gewerkschaften fürchten deswegen sinkende Löhne. Die Wirtschaft hofft dagegen auf dringend benötigte Fachkräfte aus diesen Ländern. Eingeschränkt bleibt die Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänien und Bulgarien, die erst 2007 der EU beitraten.

dapd

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