Gabriel: Angst darf nicht den Alltag bestimmen

SPD-Chef Sigmar Gabriel

Berlin - Nach den Attentaten in Norwegen hat SPD-Chef Sigmar Gabriel dazu aufgerufen, die Angst nicht überhandnehmen zu lassen.

In der “Bild am Sonntag“ schrieb er: “Die Angst vor Attentaten und Terror darf nicht dazu führen, dass wir politisches Engagement in der Öffentlichkeit einstellen, unsere Politiker nur noch hinter dickem Panzerglas zu sehen bekommen oder keine politischen Jugendzeltlager mehr durchführen.“ Die Angst dürfe nicht den Alltag bestimmen. “Die Mörder und Terroristen wollen uns Angst machen. Sie wollen, dass wir uns zurückziehen. Und genau das dürfen wir nicht zulassen. Sonst hätten sie gewonnen“, schrieb der SPD-Chef. Bei dem Massaker auf der Ferieninsel Utøya bei Oslo hatte der Rechtsradikale Anders Behring Breivik am Freitag mindestens 85 Jugendliche aus einem sozialdemokratischen Sommerlager erschossen. Zwei Stunde zuvor ließ er eine Autobombe im Osloer Regierungsviertel detonieren. Dabei kamen mindestens 7 Menschen ums Leben. 

Blutbad in Norwegen: Die Bilder

Schockierende Bilder: Blutbad in Norwegen

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

NSU-Prozess: Plädoyer stockt - das ist der Grund
NSU-Prozess: Plädoyer stockt - das ist der Grund
Bundesfinanzminister Schäuble vergleicht die Türkei mit der DDR
Bundesfinanzminister Schäuble vergleicht die Türkei mit der DDR
Trump drängt Senat zu Abstimmung über „Obamacare“
Trump drängt Senat zu Abstimmung über „Obamacare“
Maas: Deutschland braucht mehr Staatsanwälte und Richter
Maas: Deutschland braucht mehr Staatsanwälte und Richter

Kommentare