Täuschung? Gabriel weist Vorwurf zurück

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SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel

Berlin - Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat den Vorwurf zurückgewiesen, in der Kandidatenfrage die Unwahrheit gesagt zu haben.

Eine Aussage am 23. September in einem TV-Interview, es gebe noch keine Festlegung auf einen Kandidaten, sei korrekt gewesen, sagte Gabriel am Montag in Berlin. Zu diesem Zeitpunkt wusste er schon vom Verzicht des Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier.

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Es seien noch eine Reihe von Gesprächen zu führen gewesen. „In der SPD entscheiden nicht drei Personen, wer von ihnen Kanzlerkandidat wird“, betonte Gabriel. „Die Gesprächen waren am Freitagmorgen um 7.30 Uhr noch nicht abgeschlossen.“ Er sei daher auch in München gewesen. Dort erfuhr der Parteichef, dass der Verzicht Steinmeiers in Berlin publik geworden war. Daraufhin seien mehrere Gespräche unter hohem Zeitdruck geführt worden. Am Freitagnachmittag wurde Steinbrück dann in Berlin als Kanzlerkandidat der Öffentlichkeit vorgestellt.

dpa

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