Gbagbo lehnt Rückzug weiter ab

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Will die Macht nicht abgeben: Laurent Gbagbo, abgewählter Präsident der Elfenbeinküste 

Abidjan - Die Situation in der Elfenbeinküste bleibt angespannt. Der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo weigert sich nach wie vor, die Macht an seinen Rivalen Alassane Ouattara abzugeben.

Gbagbo befand sich nach Angaben von Korrespondenten auch am Mittwochmorgen in einem Bunker in der Wirtschaftsmetropole Abidjan, eingekesselt von Truppen Ouattaras. Gbagbo ließ Meldungen zurückweisen, er verhandele mit seinem Rivalen über einen Rückzug.

Angehörige Gbagbos eigener Miliz legen immer häufiger die Waffen nieder. Augenzeugen berichteten, dass Soldaten aus seinen Einheiten in der Nacht zu Mittwoch in eine Kirche in Abidjan gegangen und dort Uniformen ausgezogen und die Gewehre abgelegt hätten. Nach Angaben der Vereinten Nationen haben drei ranghohe Generäle des abgewählten Präsidenten die eigenen Milizionäre aufgefordert, das Feuer einzustellen.

Kämpfer des international anerkannten Wahlsiegers Ouattara hatten nach Berichten von Diplomaten am Dienstag die Präsidentenresidenz in Abidjan eingenommen. Zuvor waren Truppen Ouattaras ins Zentrum der Wirtschaftsmetropole vorgedrungen.

dapd

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