Städte wollen mehr Geld für kommunale Schulen

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Regensburgs OB Hans Schaidinger (CSU) kritisiert die fehlende finanzielle Unterstützung kommunaler Schulen

München - Bayerns Städte fordern mehr Geld vom Staat für die Lehrer an kommunalen Schulen. Die Kostenberechnung sei realitätsfern.

“Die staatlichen Zuschüsse fallen nicht nur viel zu gering aus, sondern das gesamte Bezuschussungssystem hat einen gravierenden Webfehler“, sagte der Vorsitzende des Bayerischen Städtetags und Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger (CSU).

So würden bei der Berechnung nicht die wahren Kosten zugrundegelegt, sondern Pauschalwerte ohne Bezug zur Realität. Schaidinger nannte es absurd, dass Städte wie München, Nürnberg oder Augsburg, aber auch Bamberg, Bayreuth oder Schweinfurt mit ihren Schulen dem Freistaat Aufgaben abnehmen, “aber dafür finanziell im Stich gelassen werden“.

Insgesamt entlasten nach einer Berechnung des Städtetages die Kommunen mit ihren öffentlichen Schulen den Staat Jahr für Jahr um geschätzte 300 Millionen Euro. “Gäbe es keine kommunalen Schulen, müsste der Staat diesen Betrag allein schultern“, betonte Schaidinger am Donnerstag in einer Mitteilung in München. “Es wäre deshalb nicht nur ein bildungspolitisches, sondern auch ein ökonomisches Gebot der Vernunft, dass die Städte durch höhere Zuschüsse ihre kommunalen Schulen erhalten können.“

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