Kein Widerspruch gegen Parteiveranstaltung in München

AfD im Hofbräukeller: Wirt will Gerichtsentscheidung akzeptieren

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Hofbräukeller in München

München - Im Streit mit der AfD hat der Wirt des Münchner Hofbräukellers, Ricky Steinberg, eine Niederlage erlitten. Er will sich an den Beschluss des Landgerichts halten.

Wie BR24 berichtet, ist das Gericht zu der Einschätzung gekommen, der Wirt Ricky Steinberg habe es versäumt, den bereits geschlossenen Mietvertrag mit der AfD rechtzeitig zu kündigen.Laut der Münchner tz will er die Entscheidung des Gerichts akzeptieren. Steinberg: "Wir werden die Veranstaltung wohl oder übel durchführen. Wir halten uns an den Beschluss."

Die Partei hatte am Dienstag beim Landgericht München Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt. Damit wollte sie den Auftritt ihrer Vorsitzenden Frauke Petry am Freitagabend im Hofbräukeller am Wiener Platz erzwingen.

Die AfD hatte dort reserviert und auch eine Anzahlung in Höhe von 6100 Euro geleistet. Einige Tage später stornierte Wirt Ricky Steinberg die Reservierung. Er begründetet dies mit Sicherheitsbedenken und einer möglichen Rufschädigung des Hofbräukellers. Die Anzahlung überwies er zurück. Die Partei hatte Steinberg dann ein Ultimatum gesetzt, nachdem er dies verstreichen ließ, zog die Partei vor Gericht.

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