Geringe Beteiligung in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin - Bei der Landtags- und Kommunalwahl in Mecklenburg- Vorpommern zeichnet sich eine geringere Wahlbeteiligung ab als vor fünf Jahren.

Bis 14.00 Uhr hatten am Sonntag nach Angaben von Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes 29,8 Prozent der 1,39 Millionen Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht. 2006 waren es zu diesem Zeitpunkt 35,4 Prozent. Das höchste Wählerinteresse mit rund 35 Prozent wurde in Bad Doberan registriert, das geringste mit 22 Prozent in Mecklenburg- Strelitz. Die Wahl 2011 ist die erste, bei der allein in Mecklenburg-Vorpommern gewählt wird.

In den 171 Rostocker Wahllokalen hatten um 14.00 Uhr durchschnittlich 30 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Im September 2006 lag dieser Wert bei 34,3 Prozent. Auch in den Wahlkreisen der Landeshauptstadt Schwerin lag die Wahlbeteiligung bei 30 und 32 Prozent.

Die Vermutung, dass die Wahlen zu Kreistagen und Landräten sowie der Bürgerentscheid zu den Namen der neuen Großkreise mehr Wähler mobilisiere, bestätigte sich in den ersten Stunden nicht. So lag die Wahlbeteiligung in Neubrandenburg und Greifswald bei 26 Prozent, in Barth bei 27 Prozent - und damit ebenfalls unter dem 14-Uhr-Wert der Landtagswahl 2006.

dpa

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